Meisters Romantic
Die Zukunft ist die Traumzeit der Romantik
Statistik
Einträge ges.: 1214
ø pro Tag: 0,2
Kommentare: 391
ø pro Eintrag: 0,3
Online seit dem: 21.11.2006
in Tagen: 5169
Letzte Kommentare:
Vagabundenherz :
Na dann mal los. Ich bin gespannt. LG
...mehr

Anke:
Oh jaaaaa, wenn ich manchmal die heftigen Kop
...mehr

Anke:
....nicht das ich meckern will, aber wir hier
...mehr

Linda:
Nur noch die Piraten.LG
...mehr

Marc:
Hallo,ist echt eine üble Sache, mein Bruder
...mehr

orangata:
Irgendwie denkt man immer , dass Ärzte vor s
...mehr

Linda:
Das sind bestochene Mietmäuler.Sie schreiben
...mehr

Linda:
Das bestochene sind Mietmäuler.Sie schreiben
...mehr

Tirilli:
Schön, dass du wieder da bist! Ich würde au
...mehr

:
Hallo Herr Mediziner,Wir waren jetzt in Marbu
...mehr

Die aktuelle DesignBlog-Statistik


DesignBlog Statistik:
Online seit: 16.12.2002
in aktuell: 87 Blogs
Beiträge: 122245
Kommentare: 488882

powered by BlueLionWebdesign
Freiheit ist die große Liebe der Romantik
2021
<<< Januar >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    010203
04050607080910
11121314151617
18192021222324
25262728293031
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3

Ausgewählter Beitrag

Heute mal eine Kritik zur Leserbriefseite

Leserbriefe im Tagesspiegel sind ja eine interessante Sache, aber ich schreibe keine mehr, weil ich mich jedesmal von den Redakteuren manipuliert fühlte. Leider bekomme ich oft den Eindruck, daß oft die Leserbriefauswahl nichts weiter ist als der Versuch des Redakteurs seine eigene Meinung zu lancieren, dekoriert mit ein bißchen Gegenmeinung.
In letzter Zeit geht es aber häufig, und das ist richtig und gut, um Kinder, Schule und Jugend. Themen die noch viel breiter diskutiert werden müßten, denn die veröffentlichte Meinung liegt da doch oft ziemlich schief oder daneben.
Heute wird ein aufrüttelnder Leserbrief von einem Jugendamtsmitarbeiter im Wedding veröffentlicht, der wirklich Beachtung verdient, weil er nicht der erster Hilferuf aus dieser Gegend ist und weil es nicht die einzige Gegend ist, die sozial den Bach runter geht. Es ist eben Unsinn die Unterschichten nur zu alimentieren und ansonsten immer weiter verkommen zu lassen. Es ist falsch die Probleme mit Ausländern (und es handelt sich hier um Ausländer !) unter den Teppich zu kehren, weil man Angst davor hat, etwas politisch Inkorrektes zu sagen.
Die Politkorrektis meinen, wenn man Probleme mit Ausländern diskutiert, würde man den Rechten Vorschub leisten. Ich halte das für falsch. Im Gegenteil, wenn man die Probleme immer weiter wachsen läßt, führt das zu einer Stärkung von Nationalismus und Haß. Alle müssen sich an die Gesetze dieses Landes halten, rechtsfreie Räume darf man nicht zulassen.
Und man muß den Familien und den Jugendlichen konkrete Hilfen geben. Was in diesem Leserbrief angesprochen wird ist auch für mich eine ständige Quelle des Ärgers: es gibt reichlich Gesetze für Kinder- und Jugenhilfe, aber wenn die HIlfen eingefordert werden, sind sie wegen angeblichem Geldmangel einfach nicht da. Der Staat bricht also seine eigenen Gesetze! Ich brauche wohl nicht auszusprechen, was das für die Leute bedeutet, die selbst Probleme damit haben, sich an Gesetze und Regeln zu halten.
In einer weiteren Leserbriefserie auf der Seite geht es darum, daß Schule nicht alles reparieren kann. Schon richtig, aber wenn die Schule mehr Chancen zum Reparieren bekäme, wäre das trotzdem gut. Leider haben sich in diesem Bereich finstere Ideologen eingenistet, denen es mehr darum geht die ideologischen Konzepte von vorgestern wie die DDR-Einheitschule zu rehabilitieren als Verbesserungen zu schaffen. Und der Pisa-Wahnsinn führt dazu, daß in den Schulen geknüppelt wird, um bessere Pisa-Ränge zu erreichen, die dann wie Sondermeldungen mit trara verkündet werden. Aber die Ausstattung der Schulen mit Personal und Sachmitteln wird vernachlässigt: es darf einfach alles nichts kosten! Dabei ist das ein Riesenfehler. Schule und Ausbildung muß mehr kosten, so brutal das in manchen Ohren auch klingen mag. Wenn es richtig ist, daß Lokführer mehr Geld bekommen, dann ist es bestimmt noch richtiger, daß Lehrer mehr Geld bekommen und nicht nur mehr Geld: mehr Zeit, mehr Hilfe und Unterstützung, denn die Aufgaben der Schule gehen immer mehr über den Lehrstoff hinaus.
Noch ein Punkt auf der Leserbriefseite: überforderte Eltern und der Tod von Lea-Sophie: immer wieder das Geschrei, es müßte mehr Kontrolle und Pflichtuntersuchungen durchgeführt werden, am Besten die Eltern enteignen und die Kinder unter Staatskontrolle stellen. Richtig ist doch, daß gerade die staatliche Subventionierung des Kinderkriegens die Probleme schafft. Wenn es heißt, daß immer mehr Kinder in Armut leben und dafür noch mehr Alimentation gefordert wird, dann muß man sehen was dahinter steckt: es werden (oft wegen der staatlichen Subventionen) immer mehr Kinder in problematische soziale Verhältnisse geboren, also Armut wird geschaffen. Andere soziale Kreise haben wenig Kinder (interessante Frage, warum?), die Politiker tun alles die Geburtenzahl zu erhöhen, dann kommen die Krokodilstränen über die Kinder in Armut. Dann kommen die wohlfeilen Vorschläge, die Kinder am Besten zu verstaatlichen.
Paßt das alles nun zusammen oder nicht?
Ja, Lösungen sind möglich! Sie kosten Geld, aber das darf nicht zur Verschärfung des Elends ausgegeben werden. Es ist falsch die Problemgruppen zu subventionieren, man muß ihnen helfen, vor allem helfen, sich selbst zu helfen.
Was heißt das? Geld nur für die, die arbeiten. Und Arbeit im sozialen Zusammenhang für alle, die Geld wollen. Es ist zuzumuten, daß jeder Empfänger von Sozialunterstützung morgens um 7 (okay, sagen wir 8 Uhr) zur Arbeit in seiner lokalen Beschäftigungsgesellschaft aufläuft. Zu tun gibt es genug, auch Weiterbildung und soziale Betreuung ist sinnvolle Arbeit.
Den Familien muß konkret geholfen werden, nicht mit Geld sondern mit Zuwendung und Helfern.
Die existierenden Familien-, Kinder- und Jugendhilfen müssen wirklich durchgeführt, d.h. auch bezahlt werden.
Deutschstämmige und nicht deutschstämmige Inländer müssen versuchen, alle Ausländer, die dies wünschen, zu Inländern zu machen und denen die Ausländer bleiben wollen eine regelkonforme Ausländerexistenz aufzunötigen.
Zusammenfassend gesagt, wir brauchen mehr Gemeinsinn und das Geld ihn zu verwirklichen. Und es gibt eigentlich keine Alternative dazu, denn eine weitere Verloddderung unseres Gemeinwesens würde uns alle sehr teuer zu stehen kommen.
Aber ich mußte auch schon folgenden Einwand hören: wenn man derartige Veränderungen durchführen würde, dann würde die Masse der Alimentationsempfänger denjenigen abwählen, weil sie ja diejenigen wählen, die >Brot und Spiele< versprechen.
Es käme auf den Versuch an. Wenn das stimmt daß diese Gruppe in Deutschland bestimmt, dann >Gute Nacht<.
Denken wir mal wieder global: man kann ja auch noch auswandern.
 

Meister 02.12.2007, 10.22

Kommentare hinzufügen

Die Kommentare werden redaktionell verwaltet und erscheinen erst nach Freischalten durch den Bloginhaber.



Kein Kommentar zu diesem Beitrag vorhanden