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Bärbel
Ich möchte dir mal ganz viel Glück wünschen, dass die Pannenserie nun ihre letzte Folge hatte! Daumen sind doll gedrückt
LG Bärbel
30.1.2010-22:36
Sebastian
Dein letzter Blog Eintrag "Ergoterror macht Kinder fertig" ist dir sehr gut gelungen -baut sehr gut auf dem vorigen auf :ok:
27.11.2009-10:15
Chatty
Ich lasse Dir Wünsche für ein wunderbares Wochenende da ... nutze sie :-)
30.10.2009-19:48
Linda
Auch ich, wie die Schreiberin vorher!
LG
30.9.2009-19:03
Bärbel
Bin heute als Berlinerin über diese Seite gestolpert und...es hat sich gelohnt. Ich werde hier öfter mal stöbern nach Perlen :D

Danke
und Grüße aus dem "hohen Norden"
Bärbel
13.5.2009-19:45

Ausgewählter Beitrag

Stupid Wachstum



Hallo Freunde, hier spricht B.B. Stupid, die Amateurin der Weltwirtschaft.

Heute soll es um das zweite große Übel des Kapitalismus gehen. Das erste sind die Krisen, die immer wieder auftreten, das zweite und vielleicht sogar wichtigere Übel ist der Zwang zum Wachstum. Wenn die Wirtschaft nicht wächst, dann geht es eigentlich bergab. Wenn die Wirtschaft nicht wächst, wächst Arbeitslosigkeit und Stagnation. Diese Eigenschaft dürfte dem Kapitalismus angeboren sein, doch sie ist nicht nur übel sondern andererseits auch seine große Errungenschaft, denn der  Kapitalismus ist die erste Wirtschaftsordnung, die den Reichtum der Menschheit durch ständige Innovationen und ständigen Mehrwert in vorher ungekannte Höhen katapultiert hat, was das bedeutet kann man im Vergleich unserer Lebensweise mit der in den ärmsten Staaten der Welt sehen, und bitte keine Sozialromantik vom Typ >zurück zur Natur<, verhungern ist nicht lustig, vorzeitiges Sterben hat nichts Romantisches.

Der Kapitalismus schafft notwendig den Weltmarkt, die Globalisierung ist notwendige Folge des Kapitalismus und zwar keine prinzipiell schlechte.

Man kann es ganz trivial sagen: solange noch Menschen auf dieser Welt in Armut leben, solange ist der Kapitalismus richtig und notwendig. Klingt absurd, ist aber wahr.

Es wird dann auch eine Wirtschaftsordnung geben können, die ohne Wachstum funktioniert, das ist schon absehbar, nicht nur als Notwendigkeit sondern auch als Möglichkeit. Aber das ist Zukunftsmusik, darüber kann man nachdenken, aber das ist nicht unser eigentliches Problem.

Unser Problem ist heute, dass wir das Wachstum so zu beeinflussen  lernen, dass diejenigen etwas davon haben, die jetzt noch hungern und leiden.

Das geht, bloß nicht so wie es bisher versucht wurde.

Man kann nicht den Abgekoppelten die europäischen Methoden und Standards überstülpen, sondern man muss ihnen die Mittel geben, eigene Strukturen aufzubauen, eigene Arbeit zu finden, eigenen Reichtum zu erarbeiten. Und auf faire Art mit ihnen handeln.

Ist dabei der Kapitalismus hinderlich? - nicht notwenigerweise. Das muss nicht so sein, hinderlich ist der vollmonopolisierte Kapitalismus, die weltumspannenden Konzerne, die der Kontrolle mal wieder entflohen sind. Das ist nicht neu: im nationalen Mastab wurden schon vor 100 Jahren Monopole, Kartelle und Trusts verboten. Das geht, es stimmt überhaupt nicht dass Kapitalismus keine Regeln kennt, schon der Kampf um den Normalarbeitstag zeigte im 19. Jahrhundert, dass es gar kein Problem ist Regeln zu machen, wenn sie für alle gelten, denn dann verzerren sie den Wettbewerb nicht.

Jetzt sind die Weltkonzerne aus der Umzäunung ausgebrochen, weil sie weltweit agieren und die politischen Zusammenhänge nicht so schnell auf der weltweiten Ebene funktionieren. Wieder mal weist der Kapitalismus den Weg: die Notwendigkeit weltweite Regeln zu schaffen wird auf jeden Fall zu diesen weltweiten Konkurrenzregeln führen und damit das Gleichgewicht wieder herstellen. Es ist einfach nicht normal, dass chinesische Wanderarbeiter für 1 € am Tag oder was immer sie kriegen mögen, die teuersten Turnschuhe und die ausgefeilteste Elektronik zusammenbasteln und damit den Konzernen riesige Extraprofite erarbeiten. Und der Konsument in den Metropolen kauft die Sachen, weil sie so viel billiger sind, als die dortselbst produzierten und kriegt natürlich nicht mit, dass er seine eigenen Arbeitsplätze abschafft, verhält er sich doch marktgerecht.

Es müssen also weltweite Regelungen her, das richtet sich nicht gegen die Marktwirtschaft, sondern im Gegenteil, es ist nötig, damit die Märkte weltweit funktionieren und die Ungleichgewichte beseitigt werden, die ungeheuer gefährlich werden können, die sogar schon ungeheuer gefährlich sind. Ungleichgewichte schaffen nicht nur Reichtum, sie schaffen auch Armut,  Wut und Aktivierung. Diese wütenden Aktivierungen führen zu Terror, Piraterie, Völkerwanderung, Krieg und Bürgerkrieg, wenn man die Bedrohung nicht ernst nimmt, kommt es zu einer malignen Spirale. Man sollte nicht denken, dass das 21. Jahrhundert risikolos ist, man sollte erst recht nicht denken, dass Krieg und Revolutionen eine neue Welt erkämpfen würden. Die Millionen Toten des 20. Jahrhunderts sollten uns eines Besseren belehren.

Schaffen wir also die Globalisierung, die wir zum überleben brauchen: mit Regeln, die die Märkte ins Gleichgewicht bringen und ein Wachstum dort ermöglichen, wo noch Hunger und Not ist.

Denn erst die Überwindung von Hunger und Not weltweit ist die Voraussetzung  das Grundproblem der Menschheit  zu lösen: die weltweite Überbevölkerung mit allen ihren Konsequenzen in puncto Ressourcenknappheit und Klimaveränderung, etc.

Meister 10.07.2009, 11.15

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Kommentare zu diesem Beitrag

1. von Chatty

Kann ich nur unterschreiben - mit ganz großer Schrift und mal wieder hoffen, dass dies Menschen lesen, die die Möglichkeit haben, dahin gehend Änderungen zu treffen ... es ist vieles auf unserer Welt nicht im Gleichgewicht! Schade eigentlich, denn die Welt ist schön ...

LG an Dich - Chatty

vom 10.07.2009, 16.42
Antwort von Meister:

Sie ist schön und sie kann und wird noc hschöner werden, das walte die Romantik.