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Thema: Mein Arkadien
Letzter Endiviensalat
Im Herbst hat der Garten eigentlich nur noch Aufräumungsarbeiten zu bieten. Das kann auch Spaß machen, aber nur begrenzt.
Die Salaternte ist heute aber wahrscheinlich mit dem letzten Endivien endgültig beendet.
Der Endiviensalat ist für mich der Beste des Jahres, weil er so würzig ist.
Der Versuch die Ernte im Herbst zu verlängern, gleicht aber einem Vabanquespiel. Wenn man Pech hat ist alles hin.
Heute hat der Salat niochmal gut geschmeckt. Draußen sind jetzt noch ein paar einsame verzweifelte Köpfchen, die sich die Karten legen, ob ihre Bestimmung die Salatschüssel oder der Komposthaufen sein wird. Alles eine Frage des Karma.
Die Salaternte ist heute aber wahrscheinlich mit dem letzten Endivien endgültig beendet.
Der Endiviensalat ist für mich der Beste des Jahres, weil er so würzig ist.
Der Versuch die Ernte im Herbst zu verlängern, gleicht aber einem Vabanquespiel. Wenn man Pech hat ist alles hin.
Heute hat der Salat niochmal gut geschmeckt. Draußen sind jetzt noch ein paar einsame verzweifelte Köpfchen, die sich die Karten legen, ob ihre Bestimmung die Salatschüssel oder der Komposthaufen sein wird. Alles eine Frage des Karma.
Meister 19.11.2007, 18.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Dahlien
Die Dahlien sind leider schon verfroren, und ich habe sie heute ausbuddeln müssen. Zwar ist es nicht so toll, daß man sie jeden Winter einlagern muß, aber sie entschädigen einen mit ihrer sommerlichen Blütenpracht. Das Einlagern ist immer ein gefährliches Spiel: ich versuche immer, sie im Keller frostfrei in einem Bätterhaufen zu lagern, aber zu rocken oder zu feucht ist immer etwas riskant. Einige habe ich im vergangenen Winter abgeschnitten und in Töpfen , überwintert, schon frühzeitig vorgezogen, aber ich war nicht sehr begeistert über das Ergebnis, also ich würde nicht behaupten, daß ich da die optimale Mehtode praktiziere. Verbesserungsvorschläge willkommen.
Meister 28.10.2007, 17.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Radtour im Herbst
Ja, im Garten wäre viel zu tun. Aber man kann sich ja nicht immer nur anbinden.
Heute haben wir eine schöne Radtour gemacht und festgestellt, daß das öfters vorkommen, müßte. Im Urlaub sind wir viel mit dem Rad gefahren, zuhause hat man immer zu tun.
Aber die wunderbaren Herbstfarben verlangen so dringend, daß man sie anschaut. Und das tolle Wetter verlangt, daß man es nutzt. Ein paar Wochen weiter und alles wird kahl und kalt sein. Also jetzt los!
Heute haben wir eine schöne Radtour gemacht und festgestellt, daß das öfters vorkommen, müßte. Im Urlaub sind wir viel mit dem Rad gefahren, zuhause hat man immer zu tun.
Aber die wunderbaren Herbstfarben verlangen so dringend, daß man sie anschaut. Und das tolle Wetter verlangt, daß man es nutzt. Ein paar Wochen weiter und alles wird kahl und kalt sein. Also jetzt los!
Meister 14.10.2007, 21.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Der Rasenmäher ist hin
Genau an der gleichen Stelle desGartens an der der Erdwespenzwischenfall stattgefunden hatte (siehe 23. Juli 2007) bin ich mit dem selben Rasenmäher heute so unglücklich über einen Stein gekommen, daß ein Teil des Messers abgebrochen ist. Es sieht zwar so aus, als könnte es noch gehen, aber es ist eine zu starke Unwucht darin, wenn man ihn startet. Dabei hätte der Rasen noch dringend einen Schnitt nötig bevor der WInter kommt.
Jetzt liegt ein mittelgroßes Dilemma an: kriege ich für dieses alte Modell überhaupt noch ein Ersatzmesser? Immerhin hat der Rasenmäher schon 8 Jahre auf em Buckel. Er ist auch nicht mehr so ganz der Frischte, zugegeben. Aber ich gehöre eigentlich nicht zu den Leuten, die etwas sogleich weg schmeissen, wenn es mal kaputt ist, wenn man das Messer auswechselt könnte es wieder gehen. Oder wenn ich kein neues passendes bekomme, müßte ich vielleicht versuchen, die andere Seite so abzuschleifen, dasß die Unwucht wieder verschwindet. Einen neuen Mäher jetzt kurz vor dem WInter zu kaufen wäre jedenfalls sicher Unsinn.
Sehen wir es positiv: ich habe den ganzen WInter Zeit eine Lösung zu finden. Was jetzt noch geschnitten werden muß, schaffe ich auch mit einem geliehenen Mäher.
Jetzt liegt ein mittelgroßes Dilemma an: kriege ich für dieses alte Modell überhaupt noch ein Ersatzmesser? Immerhin hat der Rasenmäher schon 8 Jahre auf em Buckel. Er ist auch nicht mehr so ganz der Frischte, zugegeben. Aber ich gehöre eigentlich nicht zu den Leuten, die etwas sogleich weg schmeissen, wenn es mal kaputt ist, wenn man das Messer auswechselt könnte es wieder gehen. Oder wenn ich kein neues passendes bekomme, müßte ich vielleicht versuchen, die andere Seite so abzuschleifen, dasß die Unwucht wieder verschwindet. Einen neuen Mäher jetzt kurz vor dem WInter zu kaufen wäre jedenfalls sicher Unsinn.
Sehen wir es positiv: ich habe den ganzen WInter Zeit eine Lösung zu finden. Was jetzt noch geschnitten werden muß, schaffe ich auch mit einem geliehenen Mäher.
Meister 08.10.2007, 19.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Erfolgreiche Fahndung im Botanischen Garten
Wir hatten einen Hinweis bekommen. Der Gesuchte sollte sich im Botanischen Garten in Dahlem aufhalten. Dem mußten wir nachgehen auch wenn es das Spesenkonto nicht unwesentlich belastete, denn der Eintritt kostet dort 5€ p.P.
Die Fahndung gestaltete sich nicht so einfach wie gedacht, denn es gibt im Gegensatz z.B. zum Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel keine Broschüre in der die Lage der einzelnen Subjekte verzeichnet ist . Entweder die Zentraleinreichtung der FU hat keine Studenten, die man für so etwas interessieren könnte oder die Uni hat keine Lust, für so etwas ein bißchen Geld locker zu machen.
Wir suchen die >Kaukasische Flügelnuß< und die versteckt sich zunächst effektiv, was uns zu einem weiten Spaziergang verhilft, denn wo gehört sie hin, nach Asien, Europa, zu den Nußbäumen oder was auch immer?
Leider ist sie nicht zu finden, nur eine wenig spektakuläre chinesische Flügelnuß wird ermittelt, aber die Vermutung, daß die kaukasische sich in der Nähe rumtreibt läßt sich nicht erhärten.
Schließlich treten wir den Rückzug an und sindgar nicht mehr weit vom Ausgang entfernt, da entdeckt meine scharfäugige Hobbybotanikerin einen Riesenbaum ein Stückchen ab vom Wege. Sie hat sich nicht getäuscht, diese große Installation der Pflanzenwelt mit ihren beachtlichen großgefiederten Blättern und ihren herabhängenden Fruchtständen, die kleine geflügelte Nüsse enthalten, ist der besagte Baum. Er hat nicht nur einene Stamm sondern viele, er schiebt in die Umgebung Ausläufer , die sich dann selbst zu Bäumen entwickeln, und er dürfte hier villeicht zwanzig Meter hoch sein, füllt den Horizont so aus, daß vom Kaukasus gar nix zu sehen ist. Wriklich beachtlich und toll. Die Belohnung gehört uns.
Meister 08.09.2007, 18.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Tomatenbilanz
Ich hatte zwar schon früh Sorgen um die Tomaten, aber glücklicherweise haben sie sich besser gehalten als befürchtet, obwohl es ziemlich viel geregnet hat. Die Braunfäule war zwar schon ziemlich früh da, ist aber nicht so schnell voran geschritten wie in diesem Sommer.
Die beiden verschiedenen Sorten Tomaten haben sich durchaus bewährt. Das "Harzfeuer" wird ziemlich früh reif, ist insofern gut an die nördlichen Witterungsbedingungen angepasst. Die zweite Sorte "Sioux", fing erst 3 Wochewnspäter an rot zu werden ,schmeckte aber ausgereift wesentlich besser. In einem richtig schlechten Tomatenjahr hätte ich aber keine Einzige von denen geerntet. Also insgesamt bin ich mit der Tomatenernte ganz zufrieden, am Wochenende werde ich aber abräumen, jetzt kommt nicht mehr viel rüber.
Die beiden verschiedenen Sorten Tomaten haben sich durchaus bewährt. Das "Harzfeuer" wird ziemlich früh reif, ist insofern gut an die nördlichen Witterungsbedingungen angepasst. Die zweite Sorte "Sioux", fing erst 3 Wochewnspäter an rot zu werden ,schmeckte aber ausgereift wesentlich besser. In einem richtig schlechten Tomatenjahr hätte ich aber keine Einzige von denen geerntet. Also insgesamt bin ich mit der Tomatenernte ganz zufrieden, am Wochenende werde ich aber abräumen, jetzt kommt nicht mehr viel rüber.
Meister 29.08.2007, 20.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Die besten Pflaumen der Welt
Ein großartiges Pflaumenjahr, die Äste biegen sich, und die Früchte sind von hervor ragender Qualität, kaum eine Made drin. Dieses Jahr ist sowieso ein gutes Bespiel dafür, daß ein milder Winter nicht unbedingt zu mehr Ungeziefer führt, was so gern verbreitet wird. Im Gegenteil. möchte man für dieses Jahr sagen.
Viel Obst bedeutet viel Arbeit und auch wenn man es gern macht, tun einem hinterher doch die Finger weh, wenn man eine Weile Pflaumen entsteint hat, und die zu erledigende Menge scheint nicht weniger zu werden.
Als ich so im Baum die Pflaumen pflückte, kam mir zuerst ein wunderbares Erntedankgefühl. Dann aber mußte ich daran denken, wie hart es wäre, wenn wir von dem, was wir ernten, rund ums Jahr leben müßten. Dann würde keine Frucht verkommen und wir würden uns den Bauch vollschlagen so gut es geht und der volle Bauch würde trotzdem auf Hunger verweisen, der in wenigen Monaten wieder auf uns zu kommen könnte, wenn wir jetzt zu faul oder zu nachlässig sind oder wenn die Ernte einfach schlecht ist.
Wir wissen gar nicht, wie gut wir es haben. Wenn jemand aus der Steinzeit zu Besuch käme, er könnte sicher alles nicht begreifen. Wahrscheinlich könnte es auch jemand nicht fassen, der aus einer Hungerzone Afrikas kommt. Besonders dann, wenn ihm noch erklärt wird, daß wir aus den Feldfrüchten heute gern Bioalkohol machen, um Autos zu betreiben, und daß das gut fürs Klima sei.
Viel Obst bedeutet viel Arbeit und auch wenn man es gern macht, tun einem hinterher doch die Finger weh, wenn man eine Weile Pflaumen entsteint hat, und die zu erledigende Menge scheint nicht weniger zu werden.
Als ich so im Baum die Pflaumen pflückte, kam mir zuerst ein wunderbares Erntedankgefühl. Dann aber mußte ich daran denken, wie hart es wäre, wenn wir von dem, was wir ernten, rund ums Jahr leben müßten. Dann würde keine Frucht verkommen und wir würden uns den Bauch vollschlagen so gut es geht und der volle Bauch würde trotzdem auf Hunger verweisen, der in wenigen Monaten wieder auf uns zu kommen könnte, wenn wir jetzt zu faul oder zu nachlässig sind oder wenn die Ernte einfach schlecht ist.
Wir wissen gar nicht, wie gut wir es haben. Wenn jemand aus der Steinzeit zu Besuch käme, er könnte sicher alles nicht begreifen. Wahrscheinlich könnte es auch jemand nicht fassen, der aus einer Hungerzone Afrikas kommt. Besonders dann, wenn ihm noch erklärt wird, daß wir aus den Feldfrüchten heute gern Bioalkohol machen, um Autos zu betreiben, und daß das gut fürs Klima sei.
Meister 26.08.2007, 21.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Apfelmost
Etwa 60 Liter Most sind es gestern geworden, die verarbeitete Apfelmenge dürfte 120 bis 150kg gewesen sein, es waren 5 Schubkarren voll. Ein gutes Stück Arbeit allemal. Jezt lassen wir also erstmal gären und in 2-3 Tagen werden wir mal schüchtern probieren. Hauptproblem: das muß dann auch rasant weg getrunken werden bevor der Rauscher zum Sauer wird.
Nebenbei gab es für alle Beteiligten gestern auch noch den besten Zwiebelkuchen aller Zeiten, der typischer Weise trotz doppelter Menge heute schon alle ist. Großes Lob und Verdienstorden des Hauses an die Bäckerin
Nebenbei gab es für alle Beteiligten gestern auch noch den besten Zwiebelkuchen aller Zeiten, der typischer Weise trotz doppelter Menge heute schon alle ist. Großes Lob und Verdienstorden des Hauses an die Bäckerin
Meister 25.08.2007, 11.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Das Mostprojekt
Heute läuft das Mostprojekt, eigentlich geht es um Apfelmost. Wir haben, etwa 3-4 Schubkarren Äpfel, in diesem Jahr endlich mal rechtzeitig geernet. Die werden jetzt gewaschen, geschnitten, geschreddert und gepresst und mit Gärhefe im Ballon angesetzt.
Stand im Moment: vielleicht 1/3 geschafft. Machen wir also weiter.
Stand im Moment: vielleicht 1/3 geschafft. Machen wir also weiter.
Meister 24.08.2007, 14.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Der Höhepunkt des Sommers
ist sicher jetzt überschritten.
Noch sind Sommerferien, noch ist es warm, die Tomaten haben sich besser gehalten als befürchtet, auch wenn die eine oder andere Braunfäule hat. Die Dahlien stehen jetzt in voller Blüte, sie sind auch noch nicht herbstlich schwächlich. Trotzdem ist da ein Hauch Sommersattheit, eine Idee von bergab, es wird schon früher dunkel, auch wenn die Abende noch schön warm sind. Der August kommt mir immer etwas gealtert vor, auch wenn es noch nicht der "Altweibersommer" ist. Die Felder sind oft schon kahl, die Bäume gehen der Ernte entgegen, alles ist nicht mehr frisch. Im Garten überlegt man schon, was man nächstes Jahr besser machen will.
Das Komische ist, daß man den Sommer eigentlich nicht festhalten will, sondern man will, daß es weiter geht, auch der Herbst ist schön.
Noch sind Sommerferien, noch ist es warm, die Tomaten haben sich besser gehalten als befürchtet, auch wenn die eine oder andere Braunfäule hat. Die Dahlien stehen jetzt in voller Blüte, sie sind auch noch nicht herbstlich schwächlich. Trotzdem ist da ein Hauch Sommersattheit, eine Idee von bergab, es wird schon früher dunkel, auch wenn die Abende noch schön warm sind. Der August kommt mir immer etwas gealtert vor, auch wenn es noch nicht der "Altweibersommer" ist. Die Felder sind oft schon kahl, die Bäume gehen der Ernte entgegen, alles ist nicht mehr frisch. Im Garten überlegt man schon, was man nächstes Jahr besser machen will.
Das Komische ist, daß man den Sommer eigentlich nicht festhalten will, sondern man will, daß es weiter geht, auch der Herbst ist schön.
Meister 09.08.2007, 20.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL


