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Was tun gegen die Krise?




Hi, hier ist wieder B.B.Stupid, Eure Wirtschaftsamateurin. Heute geht es um 2 Fragen:

Was tun gegen die Krise?

Kann man in Deutschland denn gar nichts machen?

Überall in der Welt überbieten sie sich mit ihren Konjunkturprogrammen. Warum? Weil sie wissen, dass die Krise unterwegs ist, weil sie nicht wissen, wie die Krise läuft und weil ihnen nichts Besseres einfällt als "deficit spending", sie haben ja alle Ökonomie studiert, schade dass sie das nicht kreativ anwenden können.

Beantworten wir zunächst die Frage, ob Konjunkturprogramme helfen. In dieser Situation, in der wir einen Zusammenbruch der Nachfrage nach schuldenfinanziertem Überkonsum haben, könnte man noch ein Feuerchen entzünden,um das Problem noch weiter zu verschleppen und auf die Schulden noch ein bichen draufzusatteln, helfen wird das gar nichts. Auch nicht in Deutschland, wo die Situation ein bißchen anders ist. Hier läuft der Laden noch, auch wenn er gerade abschmiert. Aber die sich abschwächende Nachfrage nach Maschinen kann man nicht durch Konsumgutscheine bekämpfen. Niemand wird Geld ausgeben, wenn er glaubt, dass es ihm nächstes Jahr fehlt. Trotzdem ist es eine interessante Feststellung, dass gerade die ärmeren Gesellschaftkreise gerne mehr Geld ausgeben würden, sie haben wirklich nicht nur Konsumwünsche sondern einen manifesten Konsumbedarf.

Wie kann man den stillen? Nicht dadurch, dass man ihnen Geld zuschustert, das hätte keinerlei Nachhaltigkeit.

Die Lösung liegt darin, dass man ihnen Arbeit und Verdienstmöglichkeit geben muss. Wenn das nicht auf dem Markt geht, dann eben auf einem Ersatzmarkt: statt Alimentierung von Nichtstuern, bessere Bezahlung von Leuten, die gesellschaftlich notwendige Arbeit machen. Wenn man alle HartzIV-Leute, natürlich nur wenn sie weiter Geld kriegen wollen, morgens um 7 zur Arbeit antreten lässt und ihnen für diese Arbeit das Doppelte von dem gibt, was sie jetzt ohne Arbeit kriegen, dann könnten sie deutlich mehr konsumieren,  sie würden auch etwas leisten und sie würden einen stützenden Einfluss auf die anderen Löhne ausüben. Es geht dabei nicht um staatliche Konkurrenz für die Wirtschaft, das wäre fatal, sondern es geht um die Arbeiten, die bei uns nicht erledigt werden ,weil sie zwar sinnvoll aber marktwirtschaftlich nicht zu bezahlen sind (Aufgaben im Bereich Soziales, Ordnung, Sicherheit, Sauberkeit und so vieles mehr).

Das wäre auch eine enorme Menge Geld, die aufgebracht werden müsste, aber sie hätte einen produktiven Effekt, nicht nur einen konsumptiven.

Der neue New Deal sind staatliche Beschftigungsprogramme, je eher die Verantwortlichen das merken, um so besser.

Wer könnte das merken? Da fallen mir auf der oberen Ebene 3 Leute ein. Zunächst Barack Obama, der F.D.Roosevelt doch irgendwie gedanklich so nahesteht, das er dessen New Deal verstehen können müsste. Dann Monsieur Sarkozy, der den französischen Staatsmerkantilismus so verkörpert, dass ihm die Idee nahe liegen könnte, wenngleich ich ihn für zu arrogant und unkreativ halte, auf so eine Idee zu kommen. Und da ist noch Angela Merkel, die von ihrer Herkunft her und ihrer wissenschaftlichen Ausbildung auch so vorurteilsfrei sein sollte, die positive Brisanz einer solchen Idee zu erkennen. Zwar schwebt über ihr immer noch der Schatten ihres übergewichtigen Mentors, aber vielleicht hat  Deutschland inzwischen erkannt, dass der einzige wirkliche Fehler der Wiedervereinigung war,  die DDR-Industrie nicht zu sanieren sondern den Wölfen zum Frass vorzuwerfen.

Meister 13.12.2008, 14.00

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