Meisters Romantic
Die Zukunft ist die Traumzeit der Romantik
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Bärbel
Ich möchte dir mal ganz viel Glück wünschen, dass die Pannenserie nun ihre letzte Folge hatte! Daumen sind doll gedrückt
LG Bärbel
30.1.2010-22:36
Sebastian
Dein letzter Blog Eintrag "Ergoterror macht Kinder fertig" ist dir sehr gut gelungen -baut sehr gut auf dem vorigen auf :ok:
27.11.2009-10:15
Chatty
Ich lasse Dir Wünsche für ein wunderbares Wochenende da ... nutze sie :-)
30.10.2009-19:48
Linda
Auch ich, wie die Schreiberin vorher!
LG
30.9.2009-19:03
Bärbel
Bin heute als Berlinerin über diese Seite gestolpert und...es hat sich gelohnt. Ich werde hier öfter mal stöbern nach Perlen :D

Danke
und Grüße aus dem "hohen Norden"
Bärbel
13.5.2009-19:45

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Wirklich Zukunftswirklich

Was tun gegen die Bahn?

Bei der ganzen Erpressungsgeschichte mit dem Bahnstreik kommt unweigerlich die Frage hoch, hat die Bahn eigentlich überhaupt noch eine Zukunft?
Noch ein bisschen mehr Streik und es wird sich zeigen, dass es auch ohne die Bahn geht, jedenfalls stellen sich alle zunehmend darauf ein.
Vielleicht ist dieses ganze Schienensystem wirklich nicht mehr zeitgemäß? Wenn die Autos sich vom Verbrennungsmotor emanzipieren würden, würde ein großer Nachteil des Strassenverkehrs ja entfallen. Die Schienensysteme sind doch eigentlich zu teuer in Investitionen und Betrieb.
Nehmen wir mal an, man würde ein integreirtes Verkehrssystem schaffen, was die Schienen rausreisst und nur die entsprechenden Wege mit ihren Stromstrassen belässt. Dann könnte man automatisierte Wagen auf diesen Trassen fahren lassen, elektrisch betrieben und aufgeladen und mit Einfädelungs- und Ausfädelungssystemen, jenseits derer man dann sein individuelles Ziel selbst ansteuern kann. Auch der Güterverkehr könnte so abgewickelt werden, LKWs die auf Bahntrassen unterwegs sind, elektisch automatisch an ihr Grobziel gebracht und dann an den genauen Bestimmungsort gefahren.
Wenn man mit den Bahntrassen beginnt, könnte das Bahn- und Strassennetz dann allmählich zusammenwachsen, also auch immer mehr ehemalige  Strassen zu elektrifizierten und automatisch gesteuerten Wegen umgerüstet werden, so dass die  individuell zu fahrenden Wege allmählich auf den letzten Kilometer nach Hause und auf ländliche Gebiete dünnen Verkehrs schrumpfen. Soweit öffentlicher Verkehr erforderlich ist, könnte der auch mit elektrischen Bussen, oder automatisierten Kabinenbahnen betrieben werden
Man braucht dann keine Lokführer und keine Zugbegleiter mehr, keine teuren Waggons  und keine teuren Bahnhöfe. Wären die Innenstädte damit verstopfter als heute? Nicht notwendig, denn die Bahnsysteme sind ja auch nicht so sehr effektiv , so wie sie heute betrieben werden.
Ist ja nur Zukunftsmusik, aber jeder Streik stellt natürlich die Frage, ob die Streikenden wirklich so unentbehrlich sind, wie sie meinen.

Meister 07.11.2014, 20.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sind "Zukunftsforscher" Idioten?


Da wird berichtet, dass die "Zukunftsforscher" den Individualverkehr für erledigt halten, die Menschen würden auf Busse und Bahnen und aufs Rad umsteigen. Und Flugverkehr gebe es 2050 gar nicht mehr, Fernreisen würden mit dem Schiff stattfinden.
Natürlich ist es so, dass Prognosen schwierig sind, besonders wenn sie die Zukunft betreffen (Dikpsez! ich weiß bloß nicht wo das Zitat ursprünglich her stammt, scheint umstritten, ist das dann "freeware"?).
Aber wenn man sich Zukunftsforscher schimpft, sollte man doch statt mit "so isses" den Zeitgeist und die eigenen Vorurteile in die Zukunft zu projizieren lieber etwas Phantasie aufbringen.
Also ich prognostiziere mal, dass es 2050 mehr Individualverkehr geben wird als heute, dass Busse und Bahnen wegen ihrer hohen Kosten, ihrer Unzuverlässigkeit, ihrer Unsicherheit und ihrer mangelnden Kapazität weitgehend abgeschafft sind und das der Flugverkehr ein Mehrfaches vom heutigen sein wird.
Gleichzeitigwerden alle diese Verkehre aber wesentlich anders aussehen als heute: der Individualverkehr wird mit weniger "Hardware" und mehr eigener Kraft stattfinden, aber das wird kein "Fahrrad" mehr sein, was man da betreibt, sondern ein leichtgewichtiges Fahrzeug, dass man auf der Kurzstrecke selbst energisieren kann, aber auch längeren Wegen Energie von aussen für sich nutzen kann, durch Anschluss an Energietrassen oder durch direkte Nutzung eingestrahlter Energie. Diese Revolutions-Autos wird man wohl auch nicht  ständig mit anderen teilen, sondern ganz individuell für die eigenen Transportbedürfnisse anfertigen lassen und benutzen. Sie werden dementsprechend auch individuell ganz ansprechend aussehen, nicht von wegen Statussymbol, sondern weil der Selbsttransportierer sein eigenes ich darstellen will, wie er es in seiner Kleidung heute auch schon tut.
Der Flugverkehr wird mit ganz anderen Flugapparaten stattfinden, auch individueller und mit weniger Enregieaufwand, ganz anderen Antriebs- und Flugsystemen, aber er wird zunehmen, weil es natürlich schöner und ökonomischer ist, den Luftraum zu nutzen als immer mehr Verkehrsflächen auf dem Boden auszubauen, besonders auch im Bereich der längeren Strecke. Es wird vielleicht keine Großflugzeuge mehr geben, weil deren Infrastruktur zu teuer ist und zu wenig individuell nutzbar.
 Ob man in 40-50 Jahren schon einen "Individual-Luftverkehr" durchführen kann, wage ich angesichts der Kürze der Zeit allerdings zu bezweifeln, aber man kann sich ja überraschen lassen.
Also Fazit: lasst lieber zukunftsromantische Amateure an die Prognosen als zukunftsforsche Idioten.

Meister 14.04.2011, 10.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Klimaschutz in Australien

Es ist ja erfreulich ,dass die australische Regierung jetzt etwas fuer den Klimaschutz tun will, schliesslich hat dieses lucky country einen sehr hohen CO2 pro Kopf Ausstoss. dies liegt wie bei uns an den Gebaeuden, nur nicht um sie zu waermen, sondern um sie zu kuehlen.
Dummerweise gilt auch hier, wie ueberall, dass gute Absichten nicht unbedingt zu guten Ergebnissen fuehren. Man hat ueberhastet, weil man daheim und in der Welt einen guten Eindruck machen will, ein milliardenschweres Hausisolierungsprogramm aufgelegt, das aber voll in die Hose gegangen ist. Die Hausbesitzer brauchten gar nichts zu bezahlen, sondern nur bei einer Firma zu unterschreiben, die haben die Isolierung gemacht und daas Geld direkt vom Staat kassiert. Kein Wunder, dass sich die dubiosesten Firmen auf dieses Geschaeft gestuerzt haben und die Dachisolation auf laecherleiche Weise durchgefuehrt wurde: sie haben schlicht eine Art Alu-folie auf die Zimmerdecken der in der Regel eingeschossigen Haeuser gelegt, Nicht etwa unter das Dach sie gepappt, nein einfach auf die Decke gelegt. Der eine Punkt dabei ist, dass sie voellig ineffektiv ist, die Waerme ist schon im Haus und findet auch ihren Weg weiter nach unten. Waere ja alles nicht so aufgefallen, wenn sie dabei nicht die folie auch auf die Stromleitungen gelegt haetten und die waren oft nicht so perfekt isoliert, so sind einige Arbeiter zu Tode gekommen und auch ein paar Haeuser abgebrannt. Damit war der Skandal da und der frueher bei Midnightoil spielende Umweltminister Peter Garrett hat grossen Aerger, will's aber nicht gewesen sein.
Dass dieses Programm total uneffektiv war, ist dabei kaum thematisiert worden.
Sie haetten dieses Geld besser in die Entwicklung eines Produkts gesteckt, dass die ganze Klimaanlagenfrage umwaelzen wuerde: wo es heiss ist, scheint in der Regel auch viel die sonne, also muesste man ein "self-contained solar powered A/C Device" entwickeln, eine Klimaanlage, die ohne Stromversorgung nur von ihrer eigenen Solarzelle betrieben wird. Damit koennte man das Leben in vielen Teilen der Welt ertraeglich machen, ohne CO2-Ausstoss. Die Komponenten dafuer gibt es, es ginge also nur darum, sie so aufeinander abzustimmen, dass man das Teil zu einem vertretbaren Preis wegtragen kann. Ich finde die Idee eignetlich so gut, dass da in absehbarer Zeit jemand sowas bauen musste. Schade dass man sowas nicht selbst entwickeln kann, das wuerde mir Spass machen - ja, ich habe keine Ahnung und das ist viele Nummern zu gross, man wird doch mal traeumen duerfen.
 

Meister 24.02.2010, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Neue Fahrräder?

Nachdem wir heute vor einem Monat das Auto neu erfunden haben - schade, ich hab noch keins von den neuen rumfahren sehen, wahrscheinlich hat doch keiner zugehorcht - könnte natürlich auch sein, dass ich besser japanisch oder chinesich gesprochen hätte - ich entschuldige mich ausdrücklich für meine mangelhaften (Angeber!)   fehlenden Sprachkenntnisse in diesen Sprachen.
Und jetzt das Fahrrad: zunächst mal handelt es sich beim konventionellen Fahrrad um eine durchaus ausgereifte Technik, wafür schon alleine spricht, dass das Fahrrad so relativ unverändert seit üebr 100 Jahren gibt. Die verschiedenen Optimierungen haben auch gute Verbesserungen gebracht, zum einen die Leichtgewichtigkeit, zum anderen die zunehmende Elektrifizierung haben gute Perspektiven.
Aber da sind auch noch wichtige Schwachpunkte, die diesem Verkehrssystem eine größere Rolle verleiden.
Der erste Punkt ist das Diebstahlrisiko: die neuen Fahrräder sind so teuer, dass sie weniger leicht zu klauen sein müssten, ich denke, dass man sie mit Nummerierung und entsprechenden technischen Massnahmen schaffen können müsste. Denn daran hängt es, dass mehr Leute bereit sind, ein so teures Gerät zu kaufen. Bei Motorrollern und Motorrädern geht es ja auch.
Der zweite Punkt wäre Sicherheit und Wettertauglichkeit: beides wäre durch eine Art Leichtbaukapsel zu lösen, die Regen- und Aufprallschutz gewährleisten würde, leicht zu montieren oder zu demontieren sein müsste. Bremsen und Beleuchtung müssten auch auf entsprechend hohem Niveau sein.
Der dritte Punkt wäre Geschwindigkeit, Reichweite und Transportlast. Es gibt ja jetzt schon elektrische Hilfsmotoren, da ist die Entwicklung weiter unterwegs. Es kommt aber darauf an, dass der spezifische Vorteil des Fahrrades gegenüber vollmotorisierten Gefährten erhalten bleibt: die hauptsächliche Fortbewegung mit eigener Kraft. Das neue Fahrrad sollte in der Lage sein seinen Lenker und Pedaleur mit einer Reisegeschwindigkeit von 30-40 km/h zu befördern und für durchschnittlich trainierte eine Reichweite von 100-200 km/Tag ohne größere Erschöpfung ermöglichen. Die Nutzlast wäre dann sicher auch kein Problem, 70-100kg Zuladung, mit Anhängemodul oder Auflieger oder wie auch immer, sicher wird man mit voller Zuladung nicht so schnell und so weit fahren können, aber vielleicht die Hälfte? Wie ist es mit Bergen? Sie sollten auch leichter befahrbar sein, nicht jeder will die Tourstrapazen nacherleben.
Der vierte und auch nicht unerhebliche Punkt ist der Komfort: wenn das Fahrrad nicht mehr lediglich ein Nottransportmittel, Freizeit- oder Sportgerät sein soll, dann müßte  der Sitzkomfort genauso wie der Pedalierkomfort und der Lenkkomfort noch um einiges besser werden.
Kann man mit so einem Vehikel denn überhaupt auf unseren Strassen fahren, wo schon Mopeds und Mofas als Verkehrshindernisse gemobt werden? Ich denke, da kommen Veränderungen auf uns zu, die den Strassenverkehr sehr stark umwälzen werden, die Mobile dafür sollten da sein, wenn das Verheizen von mehreren Litern Sprit und der Ausstoß von etlichen Kilo CO2/km nicht mehr möglich oder erschwinglich sein sollte.

Meister 05.01.2009, 20.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Neue Autos?


Großes Gejammer, dass zu wenige neue Autos gekauft werden, gleichzeitig aber völlige Verschleierung der Gründe. Nehmen wir mal an, ich habe ein 12 Jahre altes Auto, das immer noch gut ist. Ich verliere daran heutzutage kaum noch Geld und bin mit den Leistungen immer noch voll zufrieden? Ein neues Auto soll ich kaufen, nehmen wir an, ich hätte das Geld dazu, das wäre ja die Voraussetzung, auf Pump lieber sowieso nicht bei unseren Banken, wer weiß wem sie diesen Kredit dann wieder weiterverkaufen. Das neue Auto wäre teuer, es würde nicht viel mehr bieten als das alte und man würde pro Jahr tausende Euro Wertverlust haben. Zwar hätte es eine heute gute Öko-Klasse, aber die Wahrscheinlichkeit, dass man mir in ein paar Jahren wieder einreden will, es sei eine Dreckschleuder, ist 100 Prozent. Damit wäre es dann natürlich zusätzlich entwertet, weiterhin dadurch, daß man für die Zukunft sparsamere Autos verspricht, jetzt aber keine hat, also wenn ich jetzt ein neues Auto kaufen würde, müßte ich damit rechnen, dass ich in wenigen Jahren in allen Belangen dumm da stehe.
Dieses Szenario gilt wahrscheinlich für die nächsten 10 Jahre weiter: immer weitere Verschärfung der Ökonormen (Abgas- und Verbrauchswerte), gleichzeitig stark steigende Preise für Neuwagen und Entwertung der Altwagen.
Zwei praktikabele Lösungsmöglichkeiten: keine Neuwagen mehr kaufen, sondern die entwerteten Altwagen oder wenn Neuwagen dann nur eine Billigschleuder aus na sie wissen schon.
Finstere Zeiten für die Autoindustrie, Stupid stuft die bestimmt auch nur noch auf >sell< ein, was dann aber nicht Autos sondern deren junk-Aktien betrifft.
Aber es gibt hier auch eine zukunftsromantische Lösungsmöglichkeit: das Produkt >Auto< muss ganz neu erfunden werden, vielleicht sind die genialen Autokonstrukteure ja doch nicht ausgestorben: Herr Horch, hören sie doch mal zu!
Von den heute schimmernden Fertigprodukten sollte auf modular modernisierbare Fahrzeuge umgestellt werden: auf einer leichten, stabilen und haltbaren Fahrzeugbasis oder Plattform wird ein ebensolcher Karosserierahmen aufgebaut. Alles andere, was drumherum montiert wird, wird voll austauschbar gemacht, so dass ich in einigen Jahren einen moderneren Motor oder ein ganz neues Antriebssystem einbauen lassen kann, natürlich genauso neue Sicherheitselemente oder eine neue Innenausstattung, man könnte sogar das äußere Bleichkleid später aufhübschen. Durch den modularen Aufbau kann jederzeit das Kaputte genauso wie das Überholte erneuert werden. Und modisch kann es auch immer so sein, wie sich die Besitzerin das wünscht.
Ob das technisch geht? Der geniale Konstrukteur wird da kein Problem haben.
Ob das für die Autoindustrie lohnend sein kann? Die Umstellung vom Fertigprodukt auf eine modernisierbare Version würde ein ganz neues Geschäftsmodell sein, das eine Reihe von Vorteilen hätte, damit könnte man Geld verdienen.
Auch vom ökologischen Standpunkt wären da große Vorteile: weniger zu verschrottende Altautos, schnellere Umsetzung von Neuerungen in die Gesamtfahrzeugflotte und auch billigere Umsetzung ökologisch positiver Neuerungen, wenn man nicht wegen eines saubereren Antriebs das ganze Auto wegschmeissen muß.
Also ich finde die Idee gut, sie würde aus einem starken Dilemma helfen.
Natürlich könnten sehr fundamental denkende Grüne alles abtun mit der Bemerkung man solle liebe fahrrad- oder mehdornfahren - nur realistisch ist das nicht. Zur gedanklichen Modernisierung des Fahrrads solten wir demnächst auch mal kommen!


Meister 05.12.2008, 08.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ist die Evolution wirklich vorbei ?



Es gibt da jetzt Auffassungen von namhaften Genetikern,die behaupten die Evolution sei vorbei, weil es keine Selektion mehr gebe, also fast alle Geborenen auch ins fortpflanzungsfähige Alter kommen.

Abgesehen davon, dass das global sicher absolut nicht stimmt, scheint es mir aber auch einen total falschen mechanistischen Ansatz von Darwinismus zu haben, den ich eigentlich für überwunden hielt, der aber auf jeden Fall überwunden werden muss.

Was haben Charles Darwin und Karl Marx gemeinsam? Nicht nur den Vornamen. Vor allem haben sie beide bahnbrechende Entdeckungen gemacht, daraus dann falsche, weil spekulative Schlüsse gezogen, die dann von ihren späteren Anhängern kanonisiert, ideologisiert und vollkommen ins Falsche verfremdet wurden. Was für Marx die Marxisten sind für Darwin die Darwinisten. Sie erheben wissenschaftliche Ausgangspunkte zur Religion, anstatt sie wissenschaftlich weiter zu entwickeln, sie verschwenden dann die Zeit damit, ihre heilige Kirche gegen Abweichler zu verteidigen und stehen letztlich dann dem Fortschritt im Wege, wenn sie nicht noch schlimmere Verbrechen begehen.

Es ist doch ein Kardinalfehler, eine Entwicklung für beendet zu erkären, die weiter abläuft, erschwert wird dieser Fehler noch dadurch, dass man sie gar nicht vollständig versteht. Aber Unverständnis paart sich immer besonders gerne mit Arroganz, das zeigt die Wissenschaftsgeschichte überdeutlich nicht zuletzt auch in der Medizin: je weniger wirkliche Kenntnisse, um so mehr Halbgott war erforderlich, in weiß oder was auch immer.

Natürlich gibt es auch andere Forscher, die derartigen Auffassungen widersprechen, aber schockierend ist, dass jemand überhaupt so etwas vertritt, ohne Angst sich lächerlich zu machen.

Wie geht denn die Entwicklung weiter? Das >wie< ist offen, aber sie geht rasant weiter, und vor allem deshalb, weil ein Faktor immer wichtiger wird, den Darwin nicht auf der Rechnung hatte, nämlich die Rückwirkung des Objekts auf das System. Die Menschen können sich nicht nur genetisch-biologisch weiter entwickeln, sie können sich heute vor allem sozial&technisch weiter entwickeln, und sie werden sich in Zukunft auch individuell mental weiter entwickeln und dann auch wieder auf ihre Biologie positiv zurück wirken. Das ist gar nicht so utopisch wie es scheint, und man sollte darüber nachdenken, weil solche Prozesse nicht hinter unserem Rücken ablaufen sollten, sie sind ja schließlich nicht so ganz ohne Risiken.

Den Menschen würden keine Flügel wachsen in der Zukunft, meinen die Forscher unisono, so etwas sei nicht drin. Da gibt es natürlich Leute, die darüber anders denken - mich zum Beispiel.

Ich denke, die Menschen werden ohne technische Hilfsmittel fliegen lernen, zumindest ist es nicht jenseits der Möglichkeiten.

Dieses >diesseits und jenseits der Möglichkeiten< ist sowieso eine interessante Frage.

Meister 27.11.2008, 10.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Zukunftsforschung?


Im Bild der Wissenschaft ging es gerade um Zukunftsforschung. Fazit: Man kann nicht in die Zukunft schauen, viele Prognosen sind völlig unseriös, bestimmte unerwartete Ereignisse können das ganze Gebäude der Prognose umstürzen.
Ist Zukunftsfoschung eigentlich Forschung im Sinne von Wissenschaft? Zweifel sind angebracht.
Deshalb ist Zukunftsromantik  auch zukunftsträchtiger. Es geht nicht um Voraussagen sondern um die Scharen von Möglichkeiten, die aus der Zukunft auf uns zu fliegen. Wir dürfen bedenkenlos uns diese Möglichkeiten ausmalen, in den veschiedensten Szenarien darstellen und darüber nachdenken, welche Optionen und Chancen wir haben, in welche Richtung wir die Zukunft denn gern entwickeln würden.
Denn viel wichtiger als irgendeine Voraussage ist doch die Frage, wie wir die Zukunft positiv beeinflussen könnten. Das geht natürlich nur beschränkt, erfordert aber vor alem eine Vorstellung davon, wie sie denn werden sollte.

Meister 18.11.2008, 08.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kein Geld für 3.Welt?


Im Tagesspiegelleitartikel wird die Meinung vertreten, es sei schade dass wegen der Finanzkrise kein Geld mehr fürs Klima und gegen den Hunger in der Welt übrig sei. Gleichzeitig fordern Gewerkschaften und Arbeitgeber Konjunkturprogramme!
Warum sieht eigentlich keiner von diesen Kurzsichtigen, dass weltweite Programme fürs Klima und gegen Hunger und Armut die besten "Konjunktur"programme wären?
Wir haben hier doch alles, noch mehr Infrastrukturinvestitionen führen bestenfalls zu Strohfeuer+größeren Erhaltungskosten.
Würde man das Geld in die 3. Welt stecken könnte man mit dem gleichen Geld viel mehr erreichen: Schluß mit Hunger, runter mit Armut, Verminderung von Krieg und Gewalt, Vermeidung von Völkerwanderungen, effektivere Erreichung von Klimazielen und zu guter Letzt wahrscheinlich auch noch die Förderung der einheimischen Wirtschaft und Forschung in diesem unseren Lande.
Natürlich kann man das nicht alleine machen und auch nicht mit den alten Methoden von Giesskanne und Kolonialismus. Aber es gibt doch hochkarätige Experten genug, und hatten die "Weltpolitiker" nicht vor, die Welt zu retten? Ok, hier ist eine einmalige Chance für eine andere Art von Globalisierung, also tut es!
Und warum wird es nicht passieren? Weil sie alle insgeheim hoffen, dass sie doch so weiter machen können wie bisher, weil die bankrotten Eliten in den Chefetagen weiter auf Konkursverschleppung setzten statt auf wirkliches Umdenken. Und die Politiker sowieso nur ihre Popularitätskurve und ihren Kirchturm im Blick haben, nicht zuletzt in unserem föderalen Gemeinwesen, wo die Kleinstadtbonapartisten vom Traum der Machtergreifung in der örtlichen Bedürfnisanstalt nicht erwachen wollen und die machtgeilen Landespoltiker, auch wenn sie scheinfortschrittlicherweise Frauen in roten Hosenanzügen sind, ihre Gefolgschaft terrorisieren, um sich an die Macht zu putschen.
Und der große Hoffnungsträger auf der anderen Seite des Teichs? "Yes, we can!" lautet die Botschaft, "aber ob wir wirklich wollen, müssen wir uns noch überlegen", der unausgesprochene Nachsatz.
Man könnte so vieles, wenn man denn wollte. Man könnte viele voraussehbare Katastrophen des XXI.Jahrhunderts vermeiden, aber dazu brauchte man wirkliches Umdenken und wirklich neue Rezepte.
 Veränderung ist keine Revolution (die wollen nur die Machtlosen und Hoffnungslosen, die, wenn sie wirklich Erfolg hätten, wieder nur Chaos und Verbrechen anrichten würden, siehe Erfahrung XX.), sondern Veränderung ist gemeinsam gemachter Fortschritt, der den weltweiten fairen Ausgleich anstrebt.
Natürlich ist das pur romantisch gedacht, aber ist es nicht genau das Denken , was wir brauchen fürs XXI. ?

Meister 15.11.2008, 11.34 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wem nützt eigentlich >Ranking


Sicher ist, daß diese Ranking-Manie nicht hierzulande erfunden wurde. Sie dürfte mit den Bedürfnissen Amerikas zusammenhängen, die Welt in Winner und Looser aufzuteilen. Da werden dann schon in der Schule früh IQ-Rankings durchgeführt. Den Schülern nützt das nicht, aber es sieht doch sehr objektiv aus.
Das ist überhaupt eine der wesentlichen Punkte des Rankings: es muß objektiv und wissenschaftlich aussehen. Ganz egal wie subjektiv oder lächerlich die Kriterien sind.
Nehmen wir mal das Schanghai-Ranking der Hochschulen weltweit: die Berliner Universitäten streiten darum, wem die Nobelpreisträger der Vorkriegszeit zugeordnet werden, weil das im Ranking eine Menge ausmacht. Da ist niemand der sagt, dass es lächerlich ist, weil die Nobelpreisträger von annodunnemals nichts und gar nichts sagen über die Qualität der Hochschulen heute.
Dieses Ranking ist eine subjektiv ausgedachte Sache, an der aber scheinbar keiner vorbei kommt, weil es medienpopulär ist.
Ohne Medien würde es gar kein Ranking geben wahrscheinlich, denn die Rankingbastler zielen doch hauptsächlich darauf selbst populär zu werden und damit eine Macht.
Überall zieht sich das heute durch, es gibt sogar ein deutsches Nchrichtenmagazin, angeblich den Fakten verpflichtet, was ständig die "Besten" von nichts und allem kürt.
Es gibt natürlich auch sehr ambitioniertes Ranking, wie besipielsweise den Klinikführer vom Tagesspiegel, praktisch allerdings völlig unbrauchbar. Zwar ambitioniert, aber reiner Pseudoobjektivismus.
Gut, das Ranking nützt hauptsächlich seinen Machern und den Medienheinis, aber braucht man es nicht zur Orientierung in der komplizierten Welt?
Ich befürchte, daß man mehr von Desorientierung und Desinformation sprechen muß, aber sicher gibt es ja auch Fans, die sich freuen, wenn  ihre Stadt, ihre Unis oder ihre Autos im Ranking gut abschneiden.
Oder führt Ranking dazu, daß man sich mehr anstrengt und die Qualität besser wird? Es gibt sicher Leute, die das behaupten, aber wenn ich mir "PISA" anschaue, dann habe ich das Gefühl, daß die rankingorientierten Bemühungen genauso fehl gehen wie das Ranking selbst.

Meister 06.09.2008, 11.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wir sind keine Wilden mehr.....

.....wir tun nur manchmal so!
Unsere biologische Grundausstattung ist immer noch die in der Steinzeit passende. Die Alarmierungsreaktion ist im Körper tief verankert und führt zu Konsequenzen, die uns heutzutage nicht mehr gut tun.
Adrenalin und andere Katecholamine, sind gut dazu geeignet, einem Gegenüber eins über den Schädel zu geben oder auch die Beine in die Hand zu nehmen, falls das Gegenüber die besseren Karten hat, aber heutzutage führt das vielleicht zu Fehlverhalten, Fehlern oder bösem Streß.
Man wäre gut, wenn man diese Reaktion abtrainieren oder abmildern könnte. Ist das eine unlösbare Aufgabe? Nicht grundsätzlich. Man könnte mit verschiedenen Selbstentwicklungsprogrammen daran arbeiten.Es ist sicher nicht ganz einfach, da es sich um sehr tief liegende Verankerungen handelt, aber es muß ja auch nicht eine totale Veränderung durchgeführt werden, man könnte modifizieren, abschwächen und Kompensationsmechanismen einsetzen, die schon existieren.
Ich glaube, daß man damit einiges erreichen könnte, streßbedingten Erkrankungen z.B. Herzerkrankungen vorbeugen, Unfälle vermeiden, vielleicht auch Opfer von Aggression zu werden oder selbst Täter zu werden, denn nicht jede böse Tat ist ja Folge eines bösen Planes sondern oft auch der spontanen Wut und aggressiver Durchbrüche.
Selbst wenn man angegriffen wird, ist die archaische Art der Reaktion heute oft falsch und unheilbringend, weil man durch eine überlegtere und gelassenere Antwort vielleicht mehr Schaden abwendet, als wenn man auf den groben Klotz den groben Keil setzt.
Mir ist diese Sache auch als Modell wichtig: für die Entwicklung des Individuums, die ich als zukunftwichtig ansehe. Wir müssen alle immer besser werden, um die Zukunft zu meistern. Unsere Kooperation, unsere Gesellschaft muß besser werden, aber auch jeder einzelne Mensch!

Meister 07.08.2007, 19.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL