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Tag: Soziale Gerechtigkeit

Klaus Hartung: Deutschland Transfer

Vorgestern (29.8.) gab es im Tagesspiegel einen äußerst interessanten und wegweisenden Artikel über die Krise des Sozialstaats, den ich allen nur empfehlen kann: Überschrift: >Deutschland Transfer<.

Ich will den Artikel heute noch gar nicht endgültig bewerten, aber einen Absatz herausgreifen: "Die staatlich verfasste Solidarität (ist)ein merkwürdig Ding: Gegenüber dem Sozialstaat teilt sich der Mensch in den Klienten, der nimmt, was ihm zusteht, und in den Steuerzahler, der allen anderen tendenziell unterstellt, dass sie den Sozialstaat mißbrauchen. Diese prinzipielle Ambivalenz des Sozialstaats ist unvermeidlich."

Ist sie das wirklich?

Das Kernproblem liegt für mich darin, dass unter Sozialstaat Geldtransfer verstanden wird. Warum wird dieser so verfasst, dass irgend jemandem Geld "zusteht"?

Natürlich ist es doch nicht, dass jemandem etwas zusteht, historisch auch nicht Tradition, und in der heutigen Welt dürfte es auch die absolute winzige Minderheit von Menschen sein, dem sein Lebensunterhalt oder gar mehr zusteht.

Globalisierung der Sozialhilfe? Ein Großteil des Einwanderungsdrucks nach Deutschland kommt durch diese Transfers zustande. Die Leute kommen nicht deshalb hierher, weil sie so gute Chancen haben eine vernünftige Arbeit zu finden oder weil es so freiheitlich hier ist oder weil sie hier ihre Erfindungen machen können, ihre Forschungen so großzügig unterstützt werden. Sie kommen her ,weil sie hoffen, sich auch in die Reihe der Transferempfänger einreihen zu können.

Und so arbeitet eine riesige Bürokratie daran herauszufinden, wem was zusteht. Und dies wird immer so fehlerhaft sein, dass der Eindruck des Steuerzahlers unvermeidlich ist, der Sozialstaat werde massenhaft mißbraucht, was seine Solidaritätsgefühle vollkommen abtötet.

Meister 31.08.2009, 11.17 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL