Meisters Romantic
Die Zukunft ist die Traumzeit der Romantik
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Bärbel
Ich möchte dir mal ganz viel Glück wünschen, dass die Pannenserie nun ihre letzte Folge hatte! Daumen sind doll gedrückt
LG Bärbel
30.1.2010-22:36
Sebastian
Dein letzter Blog Eintrag "Ergoterror macht Kinder fertig" ist dir sehr gut gelungen -baut sehr gut auf dem vorigen auf :ok:
27.11.2009-10:15
Chatty
Ich lasse Dir Wünsche für ein wunderbares Wochenende da ... nutze sie :-)
30.10.2009-19:48
Linda
Auch ich, wie die Schreiberin vorher!
LG
30.9.2009-19:03
Bärbel
Bin heute als Berlinerin über diese Seite gestolpert und...es hat sich gelohnt. Ich werde hier öfter mal stöbern nach Perlen :D

Danke
und Grüße aus dem "hohen Norden"
Bärbel
13.5.2009-19:45

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Sozialstaat

Dummheit von Geburt?

Da schriebt Tissy Bruns heute in einem Artikel der sich mit den Äußerungen von Herrn Sarrazin auseinandersetzt : "Kein Land wird dümmer, wenn 40 Prozent der Geburten in der Unterschicht stattfinden. Jedenfalls nicht zwangsläufig."
Gut dass ihr wenigstens noch der Nachsatz eingefallen ist. Die Aussage insgesamt ist nämlich mit reihenweise Fragezeichen zu versehen. Ich befürchte sogar, dass sie vollkommen falsch ist. Die Dummheit ist schon zum Teil von der Herkunft abhängig, besonders dann, wenn die Eltern Dummheit für normal halten, um so mehr , wenn Eltern kulturell so divergieren, dass sie eine deutsche Bildungskarriere nicht anstreben oder gar ablehnen.
Der Nachsatz des Zitats zeigt die herrschende Ideologie: >prügelt sie in die deutsche Schule, dann wird das schon was<. Vor dem ersten Weltkrieg wurde Ähnliches mit den polnischen Minderheiten im Osten des Reiches versucht, hat auch nicht geklappt.
Es ist ein fataler Irrtum zu glauben, man könne irgendwo "Menschenmaterial" aufklauben und dann zu dem machen, was man selbst gebrauchen kann.
Wir müssen bei der Zuwanderung darauf achten, da führt kein Weg dran vorbei, dass die Einwanderer bei uns nach den herrschenden Normen mitmachen wollen. Dann sind sie willkommen und sollen alle Vorteile haben. Das ist überall in der Welt so, jedenfalls dort, wo man erfolgreiche Immigration durchführt.
Irgendjemand hatte jetzt zu Recht geschrieben, dass die Kombination von Immigration und Sozialstaat alter Prägung die Probleme erzeugt. Der Meinung bin ich auch. Man kann Einwanderer nicht mit Sozialtransfers bezahlen. Man muss sie arbeiten lassen, mitmachen lassen und ihnen Chancen geben, aber man darf ihnen kein Geld in die Hand drücken. Man wird sonst nicht die richtigen Leute anziehen und massenhaft soziale Probleme für Jahrzehnte erzeugen.
Und da wir natürlich nicht die Einwanderer diskriminieren wollen und Geld für Faulheit für die Deutschen genauso wenig gut tut muss der Sozialstaat grundlegend geändert werden: kein Geld für's Nichtstun, aber ausreichendes Mindesteinkommen für alle die nützliche Arbeit machen, also eine Arbeit, ggf. in Beschäftigungsgesellschaften für jeden,der Geld will und Kindergeld nur gegen Schulerfolg.

Meister 13.10.2009, 12.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Klaus Hartung: Deutschland Transfer

Vorgestern (29.8.) gab es im Tagesspiegel einen äußerst interessanten und wegweisenden Artikel über die Krise des Sozialstaats, den ich allen nur empfehlen kann: Überschrift: >Deutschland Transfer<.

Ich will den Artikel heute noch gar nicht endgültig bewerten, aber einen Absatz herausgreifen: "Die staatlich verfasste Solidarität (ist)ein merkwürdig Ding: Gegenüber dem Sozialstaat teilt sich der Mensch in den Klienten, der nimmt, was ihm zusteht, und in den Steuerzahler, der allen anderen tendenziell unterstellt, dass sie den Sozialstaat mißbrauchen. Diese prinzipielle Ambivalenz des Sozialstaats ist unvermeidlich."

Ist sie das wirklich?

Das Kernproblem liegt für mich darin, dass unter Sozialstaat Geldtransfer verstanden wird. Warum wird dieser so verfasst, dass irgend jemandem Geld "zusteht"?

Natürlich ist es doch nicht, dass jemandem etwas zusteht, historisch auch nicht Tradition, und in der heutigen Welt dürfte es auch die absolute winzige Minderheit von Menschen sein, dem sein Lebensunterhalt oder gar mehr zusteht.

Globalisierung der Sozialhilfe? Ein Großteil des Einwanderungsdrucks nach Deutschland kommt durch diese Transfers zustande. Die Leute kommen nicht deshalb hierher, weil sie so gute Chancen haben eine vernünftige Arbeit zu finden oder weil es so freiheitlich hier ist oder weil sie hier ihre Erfindungen machen können, ihre Forschungen so großzügig unterstützt werden. Sie kommen her ,weil sie hoffen, sich auch in die Reihe der Transferempfänger einreihen zu können.

Und so arbeitet eine riesige Bürokratie daran herauszufinden, wem was zusteht. Und dies wird immer so fehlerhaft sein, dass der Eindruck des Steuerzahlers unvermeidlich ist, der Sozialstaat werde massenhaft mißbraucht, was seine Solidaritätsgefühle vollkommen abtötet.

Meister 31.08.2009, 11.17 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL