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Ausgewählter Beitrag
Hochbegabtenförderung
Heute kam eine Einladung bezüglich Fortbildung zur Hochbegabtenförderung. Ein schwieirgers Kapitel, nicht zuletzt deshalb weil die "Hochbegabten-Lobby" oft ziemlich unintellignet daher kommt.
Versuchen wir uns dem Thema mit einigen Fragen anzunähern:
1. Brauchen Hochbegabte eigentlich "Förderung" ? - Im engeren Sinne des Wortes sicher nicht, aber sie brauchen Hilfe, sich besser auf ihre Umwelt einzustellen.
2. Welche Hilfen brauchen Hochbegabte? - Ich denke, sie brauchen mehr Freiheit selbst mit ihrem Kopf etwas anzustellen, sie brauchen weniger Festlegungen und Projektionen, was sie denn für großartige Kerlchen sind oder werden könnten, sie brauchen vielleicht auch Kurse in geistiger Disziplin, in konventionellem Denken und in emotionaler Kompetenz, ein weites Feld. Sie brauchen vielleicht auch Anregung Dinge zu tun, die keine intellektuellen Höhenflüge sind.
3. Wenn die "Hochbegabtenförderer" einen IQ von 120 zur Eintrittsvoraussetzung für ihre Kurse machen, wirft das wieder eine Reihe von Fragen auf: Ist der IQ wirklich nützlich, oder ist er gerade in den Randbereichen ein eher unscharfes Instrument? ISt diese Grenze von 120 nicht eine Kommerzschwelle, denn Leute bis über 130 kommen doch zumeist ganz gut zurecht? Sind nicht die Querdenker auch im Bereich darunter vorhanden, nur ein bißchen weniger unbescheiden?
4. Tut man den Kindern wirklich einen Gefallen, wenn man jeden, der recht helle ist, in ein solches Kästchen tut?
5. Was gilt es bei Hochbegabten eigentlich zu erreichen ? - Sie sollen ihre Fähigkeiten entfalten können, aber nicht zu reinen Kopfmenschen verkommen. Sie sollten in die Lage versetzt werden, mit anderen "normalen Menschen", auch ganz normal umgehen können. Wenn beispielsweise so ein Schlaumeier nicht mit Fußball spielen kann, weil er statt zu spielen mit den anderen über die Flugbahnen von Bällen diskutieren will, dann muß man so ein Defizit auch Defizit nennen dürfen und ihm klar machen, daß die Welt sich nicht um ihn alleine dreht. Soziale Wahrnehmung und Empathie sind für intelligentere Leute durchaus nicht verzichtbar - wir hatten schon genug skrupellose und verantwortungslose Techniker der Unmenschlichkeit. Inteligenz ist kein Wert an sich.
6. Ist nicht das ganze Problem in Wirklichkeit ein Problem mit Namen >Schule<? - Statt alle nach ihren Fähigkeiten zu fördern, sollen alle auf ein Level gebracht werden, man könnte das mit "einebnen" oder "platt machen" übersetzen. Eine Art Geleitzugtraining für ABC-Schützen, als ob jeder, der aus der Reihe tanzt, vom unbekannten Feind aus der Tiefe torpediert werden könnte.
Die heutige Schule kann vielleicht gar nichts Besseres, dazu sind die Strukturen zu verkehrt, die Zahlenverhältnisse zu ungünstig und das zentrale Ziel lernen zu lernen und geistig aktiv-kritisch-selbstständig zu werden wird zumindest verfehlt, wenn überhaupt erkannt.
Versuchen wir uns dem Thema mit einigen Fragen anzunähern:
1. Brauchen Hochbegabte eigentlich "Förderung" ? - Im engeren Sinne des Wortes sicher nicht, aber sie brauchen Hilfe, sich besser auf ihre Umwelt einzustellen.
2. Welche Hilfen brauchen Hochbegabte? - Ich denke, sie brauchen mehr Freiheit selbst mit ihrem Kopf etwas anzustellen, sie brauchen weniger Festlegungen und Projektionen, was sie denn für großartige Kerlchen sind oder werden könnten, sie brauchen vielleicht auch Kurse in geistiger Disziplin, in konventionellem Denken und in emotionaler Kompetenz, ein weites Feld. Sie brauchen vielleicht auch Anregung Dinge zu tun, die keine intellektuellen Höhenflüge sind.
3. Wenn die "Hochbegabtenförderer" einen IQ von 120 zur Eintrittsvoraussetzung für ihre Kurse machen, wirft das wieder eine Reihe von Fragen auf: Ist der IQ wirklich nützlich, oder ist er gerade in den Randbereichen ein eher unscharfes Instrument? ISt diese Grenze von 120 nicht eine Kommerzschwelle, denn Leute bis über 130 kommen doch zumeist ganz gut zurecht? Sind nicht die Querdenker auch im Bereich darunter vorhanden, nur ein bißchen weniger unbescheiden?
4. Tut man den Kindern wirklich einen Gefallen, wenn man jeden, der recht helle ist, in ein solches Kästchen tut?
5. Was gilt es bei Hochbegabten eigentlich zu erreichen ? - Sie sollen ihre Fähigkeiten entfalten können, aber nicht zu reinen Kopfmenschen verkommen. Sie sollten in die Lage versetzt werden, mit anderen "normalen Menschen", auch ganz normal umgehen können. Wenn beispielsweise so ein Schlaumeier nicht mit Fußball spielen kann, weil er statt zu spielen mit den anderen über die Flugbahnen von Bällen diskutieren will, dann muß man so ein Defizit auch Defizit nennen dürfen und ihm klar machen, daß die Welt sich nicht um ihn alleine dreht. Soziale Wahrnehmung und Empathie sind für intelligentere Leute durchaus nicht verzichtbar - wir hatten schon genug skrupellose und verantwortungslose Techniker der Unmenschlichkeit. Inteligenz ist kein Wert an sich.
6. Ist nicht das ganze Problem in Wirklichkeit ein Problem mit Namen >Schule<? - Statt alle nach ihren Fähigkeiten zu fördern, sollen alle auf ein Level gebracht werden, man könnte das mit "einebnen" oder "platt machen" übersetzen. Eine Art Geleitzugtraining für ABC-Schützen, als ob jeder, der aus der Reihe tanzt, vom unbekannten Feind aus der Tiefe torpediert werden könnte.
Die heutige Schule kann vielleicht gar nichts Besseres, dazu sind die Strukturen zu verkehrt, die Zahlenverhältnisse zu ungünstig und das zentrale Ziel lernen zu lernen und geistig aktiv-kritisch-selbstständig zu werden wird zumindest verfehlt, wenn überhaupt erkannt.
Meister 23.08.2007, 22.11
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