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Die Zukunft ist die Traumzeit der Romantik
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Ausgewählter Beitrag
Neigt Romantik zum verklärten Damals?
Wenn man mit der Jetztzeit nicht klar kommt und die Zukunft einem nichts verspricht und Zeit vergeht, dann kann man schon zu der Meinung kommen, früher sei alles besser gewesen. Stimmt zwar nicht, ist aber so ein angenehmes Gefühl.
Was auf einen zu kommt, ist immer mehr oder weniger unsicher, es kann auch Angst machen. Es macht um so mehr Angst, je weniger Macht und Möglichkeiten man hat und um so negativer man grundsätzlich gestimmt ist.
Die Vergangenheit kann einem keine Angst machen, sie ist vorbei. Man kann sie auch nicht wieder zurück holen, sie ist unzugänglicher als die Zukunft, weil wir auf unserer Bahn durch das weite Weltall dort nie wieder vorbei kommen werden.
Gleichzeitig wissen wir, daß sie gewesen ist. wir haben Erinnerungen und ein Archiv. So können wir uns das Damals so zurecht erinnern, zurecht biegen, zurecht romantisieren, wie es uns gefällt, die schönen Erinnerungen überleben sogar die häßlichsten Zeiten, besonders, wenn man damals jung war.
Es gibt keine Neigung der Romantik zum verklärten Damals, sondern es gibt eine Tendenz der Menschen zur Romantisierung des Damals.
Die Funktion dieser Denkweise liegt darin, sich das Leben schöner zu machen, auf Kosten des heute und morgen.
Aber man lebt im heute und auf die Zukunft hin: also müßte man eigentlich die Zukunft positiv sehen - romantisieren - um das Leben zu verbessern.
Kann das gelingen? Wenn doch vieles dafür spricht, daß es in der Zukunft massive Probleme geben wird und daß wir im Verlauf sowieso, alt, krank und schließlich tot sind?
Es kann gelingen, wenn wir die Angst vor der Zukunft durch eine Zuversicht ersetzen, daß die Chancen der Zukunft, auch für uns persönlich, großartig sind, daß sich langfristig immer das Gute, das Bessere und das Wahrere durchsetzt.
Was auf einen zu kommt, ist immer mehr oder weniger unsicher, es kann auch Angst machen. Es macht um so mehr Angst, je weniger Macht und Möglichkeiten man hat und um so negativer man grundsätzlich gestimmt ist.
Die Vergangenheit kann einem keine Angst machen, sie ist vorbei. Man kann sie auch nicht wieder zurück holen, sie ist unzugänglicher als die Zukunft, weil wir auf unserer Bahn durch das weite Weltall dort nie wieder vorbei kommen werden.
Gleichzeitig wissen wir, daß sie gewesen ist. wir haben Erinnerungen und ein Archiv. So können wir uns das Damals so zurecht erinnern, zurecht biegen, zurecht romantisieren, wie es uns gefällt, die schönen Erinnerungen überleben sogar die häßlichsten Zeiten, besonders, wenn man damals jung war.
Es gibt keine Neigung der Romantik zum verklärten Damals, sondern es gibt eine Tendenz der Menschen zur Romantisierung des Damals.
Die Funktion dieser Denkweise liegt darin, sich das Leben schöner zu machen, auf Kosten des heute und morgen.
Aber man lebt im heute und auf die Zukunft hin: also müßte man eigentlich die Zukunft positiv sehen - romantisieren - um das Leben zu verbessern.
Kann das gelingen? Wenn doch vieles dafür spricht, daß es in der Zukunft massive Probleme geben wird und daß wir im Verlauf sowieso, alt, krank und schließlich tot sind?
Es kann gelingen, wenn wir die Angst vor der Zukunft durch eine Zuversicht ersetzen, daß die Chancen der Zukunft, auch für uns persönlich, großartig sind, daß sich langfristig immer das Gute, das Bessere und das Wahrere durchsetzt.
Meister 19.01.2007, 16.58
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Die Kommentare werden redaktionell verwaltet und erscheinen erst nach Freischalten durch den Bloginhaber.
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schön geschrieben
vom 19.01.2007, 20.36