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Senf zu Kinderkrippen

Zunächst zur Begriffsklärung: es geht bei der Frage der Krippenplätze um Tagesbetreuung der Kinder im 1. bis 3. Lebensjahr, nicht um das Kindergartenalter zwischen 3. Geburtstag und Einschulung.
Aus der Sicht der Kinder und der Kinderärzte hat sich nichts geändert, erstere wie letztere würden es bevorzugen, wenn die Kinder bis zum 3. Geburtstag bei der Mutter in der Familie bleiben würden.
Aus der Sicht der Mütter/Eltern und auch aus bevölkerungspolitischer Sicht sieht das anders aus.
Es gibt viele Mütter, die gern bald wieder arbeiten würden, zum einen, weil ihre Karriere das verlangt, zum anderen, weil es für die Familie finanziell notwendig ist. Dafür ist eine Tagesbetreuung der Kinder  erforderlich.
Ich halte es für durchaus legitim, daß Frauen  ihre Karrierechancen wahrnehmen und dazu die Kinder frühzeitig in die Krippe geben. Die freie Entfaltung der Frauen ist für die Befreiung  von einer Nur-Mutterschaftsrolle unbedingt nötig..
Und nur die weltweite Befreiung der Frau kann die Überbevölkerung stoppen.
Eine Frau, die ihre Chancen wahrnimmt, wird mit recht  großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr als  2 Kinder in die Welt setzen, damit erfüllt sie die Minimalvoraussetzungen zur Reduzierung der Weltbevölkerung, denn es gibt ja auch viele Frauen ,die keine Kinder oder nur ein Kind wollen. Damit sind wir auf dem richtigen Wege.  Ich finde, im Gegensatz zu  wahrscheinlich sehr vielen, daß die Geburtenrate in Deutschland  nicht zu niedrig ist,sondern modellhaft für die Welt.
Gerade die Möglichkeit, daß jede Frau frei entscheiden kann, wann sie Kinder hat, wieviele Kinder sie hat und daß diese optimal betreut werden, wird dazu führen, daß die Geburtenrate weiter sinkt.
Damit führen unsere staatlichen Bevölkerungspolitiker, ohne es zu wollen, nehme ich an, die Bewegung zur Bevölkerungsreduzierung an.
Wenn dann der Staat auch noch in weiteren Bereichen versucht, die Kinder nicht der Familie zu überlasssen, sondern möglichst schnell und umfassend unter staatliche Kuratel zu stellen, dann wird er auch noch erreichen, daß diejenigen, die nicht bewußte Familienplanung betreiben, die Anzahl ihrere Kinder vermindern. Wenn einem die ersten Kinder vom Jugendamt weggenommen worden sind, dann überlegt  man sich, ob man weitere haben will.
Wenn dann auch noch die Väter immer regelmäßiger und häufiger nur noch Zahlväter sein dürfen, bricht der Bevölkerungsexplosion eine weitere Stütze weg.
Das einzige verbleibende Problem ist, daß es sich für eine bestimmte Art von Familien, die ich  aus Gründen des religiösen und ethnischen Diskriminierungssschutzes nicht nenne, es immer noch lohnt in Deutschland ihr patriarchialisches Familenmodell aus der Kindergeldkasse zu finanzieren und  damit die Jugendgangszene der zwanziger Jahre zu vergößern. Aber auch für diese Leute gilt:  Nur die Befreiung der Frauen kann Abhilfe schaffen.
 

Meister 11.04.2007, 22.02

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Karin

Natürlich würde die Schaffung von mehr Krippen voraussetzen, dass mehr qualifizierte pädagogische Fachkräfte eingestellt werden. Die müssten zum Teil erst noch ausgebildet werden. Wichtig wäre aber auch, darauf zu achten, dass auch ein ausreichender Anteil ERFAHRENER und erprobter Erzieher darunter sind.
Damit wäre eine Grundlage für die Qualität der Krippen geschaffen. Der Rest liegt in den Händen derer, die in der Krippe arbeiten. Ein Restrisikto bleibt natürlich immer - aber das ist überall so.

Zum Grundeinkommen gibt es inzwischen viele aufschlussreiche Informationsquellen, wovon ich eine besonders empfehlen kann:
Hier klicken
Dort sind auch einige interessante Links zu finden.
Ich habe mich auch schon in diverser Form selbst dazu geäußert, am Ausführlichsten hier: Hier klicken
ich möchte jetzt nicht sämtliche Argumente wiederholen, aber Information kann nie schaden. :)

vom 17.04.2007, 00.55
Antwort von Meister:

Die Idee des Grundeinkommens ist für mich nicht so neu, sie klingt nett, erscheint mir aber wirtschaftlich nicht vernünftig. Eine Prima Idee, jeder hat genug Geld für seine Grundbedürfnisse und kann ansonsten tun, was er will.
Ich will nur ein paar Fragen dazu stellen:
 Wie hoch soll dieses Einkomen  sein?  Wer soll das Geld dafür aufbringen? Wem steht ein Grundeinkommen zu? Allen? Wer sind alle? Was passiert, wenn alle ihr GEK nehmen und damit irgendwo in der Welt hübsch leben? Was ist mit dem Rest der Welt, muß der mitmachen, oder koppeln wir uns mal wieder vom Rest der Welt ab? Es ist doch schon jetzt so, daß die Arbeit nicht verschwindet, sondern verlagert wird, wird dann der Rest auch noch verlagert, weil niemand hier für einen Lohn arbeitet, der anderswo gezahlt wird.? Wie werden im Zeitalter des GEK eigentlich Leute bezahlt, die eine notwenige Arbeit machen? Wie werden die bezahlt, die eine dreckige, eklige oder sehr verantwortungsvolle Arbeit machen? Wenn nur noch Konsum besteuert wird, dann muß der aber ganz schön hoch besteuert werden und zwar progressiv, alles was Luxus ist, wird dann exorbitant besteuert werden müssen oder? Wenn das erwirtschaftete Geld für das GEK nicht ausreicht, was dann? Gehen wir Schulden machen oder senken wir das GEK bis es wieder reicht? Geht es auch ohne Wertschöpfung? Kann man konsumieren ohne zu produzieren?

Zu den Krippen: Idealistische Vorstellungen über Krippen, Kindergärten, Ganztagsschulen , Förderschulen gibt es genug, viele Erzieher, tolle Lehrer, Förderung für alle, eingehen auf jeden, Liebe und Zärtlichkeit für jedes Kleinkind. Nur leider sind die Verhältnisse absolut nicht so: Die Kleinkinder werden aufbewahrt, in den Schulen wird die so wunderbar wichtige Förderung nicht durchgeführt, die hübsche Ideologie ist das eine, die Realität leider völlig unromantisch hier. Fakt ist: der Staat kann es nicht besser. Die meisten die das behaupten, haben ihr DDR-Praktikum entweder verpaßt, oder sie haben es bis heute nicht verstanden. In der DDR war genau das Realität: alle in die Krippe und dann Maul halten, Mami hat zur Arbeit zu gehen. Die Folgen waren schrecklich und sind noch heute zu besichtigen, zum Besispiel an den seelisch Verkrüppelten, die lautstark behaupten, ihnen habe das nicht geschadet.

Meiner Meinung nach muß in diesen Bereichen mehr Freiheit her:
Die Freiheit zu arbeiten und dafür Geld zu bekommen, oder es zu lassen und nichts zu bekommen.
Die Freiheit die Kinder in die Krippe  zu schicken oder es zu lassen und sie in den ersten Jahren zu Hause zu betreuen.
Widerspruch: Wenn ich arbeiten muß, muß ich doch gerade meine Kinder in die Krippe schicken.
Kein Widerspruch, denn die Kindererziehung sollte als nützliche gesellschaftliche Arbeit anerkannt werden, d.h. bezahlt werden.
Ich denke, keiner soll Geld bekommen, ohne etwas dafür zu tun, aber gleichzeitig soll Ausbildung und Erziehung und Hilfe, Pflege und andere nützliche Arbeit auch bezahlt werden.
Schulen sollten mehr Freiheit bekommen,  verschiedene Unterrichts-, Zeit und Methodikmodelle anzuwenden. Sie müssen lediglich bei allgemein verbindlichen Prüfungen ankommen.

1. von Karin

Nun will ich doch noch meinen eigenen Senf dazu geben. Wobei meine Meinung vor Allem die Perspektive der Betroffenen (Kinder und Familien) miteinbezieht.

Klar ist, dass wir viel mehr Krippenplätze brauchen. Damit die Mütter die Möglichkeit haben, auch mit Kind zumindest in Teilzeit weiter im Berufsleben aktiv bleiben können, sofern sie dies wünschen. - Das, was Du eine Befreiung der Frauen nennst, zumindest ein wesentlicher Teilaspekt.
Denn wenn Mütter jahrelang ganz aus dem Berufsleben ausscheiden, etwa weil sie ganztags für das Kind da sein müssen, dann ist die spätere Rückkehr in dieses erwiesenermaßen sehr schwer.
Zudem ist es in vielen Fällen auch eine reine Finanzierungsfrage, wenn Mütter halbtags (nicht trotz, sondern gerade wegen des Kindes) weiter etwas dazuverdienen. Häufig wären die Kinder wohl kaum finanzierbar, wenn nicht beide Elternteile verdienen - dies gilt vor Allem, wenn ein oder beide Elternteile einem Beruf nachgehen, der nicht gerade hoch bezahlt wird (also, wenn z.B. die Frau Friseuse ist und der Mann Fliesenleger - um mal ein krasses Beispiel zu nennen). Wenn da das Einkommen eines Elternteils wegfallen würde, wäre die Familie wohl auf Sozialhilfe angewiesen - selbst wenn man das Kindergeld noch dazurechnet, würde das Geld sonst hinten und vorne nicht zur Existenzsicherung der ganzen Familie inklusive Sonderkosten für die Kinder (wenn sie dann größer sind, brauchen sie zwar keine Windeln mehr, dafür aber altersgerechte Bücher und Hörspiele z.B. - Spielzeug könnte man ja notfalls noch selbst basteln - und wenn die Kinder optimal gefördert werden sollen, etwa in einem Sportverein sind, kostet auch das wiederum das Geld der Eltern) reichen.

Zweitens denke ich auch, das Krippenplätze mit einer hohen pädagogischen Qualität sich positiv auf die Entwicklung des Kindes auswirken können.
So lernen sie nämlich das soziale Miteinander, lernen den (fairen) Umgang mit anderen und lernen Konflikte richtig zu lösen - alles Dinge, die sie nicht in dem Maße lernen würden, wenn sie fast nur mit Mama und Papa zu tun haben oder sich zu Hause heftig mit ihren Geschwistern streiten, während Mama und Papa auf der Arbeit sind und mal wieder kein Abendessen auf den Tisch kommt, weil diese Überstunden machen müssen.
In der Krippe lernen die Kinder auch, wie man sich korrekt und tolerant verhält und lernen, sich in die Gesellschaft zu integrieren.
Besonders wichtig ist das auch bei Immigrantenkindern, die in diesem Rahmen auch noch lernen, sich in unserer Sprache auszudrücken. Aber im Grunde für alle (darüber hinaus gibt es auch genug deutsche Kinder, die sich kaum über die Umgangssprache ihres Elternhauses hinaus richtig auf Deutsch ausdrücken können - gut, dass das Problem dieser Defizite jetzt erkannt wurden und man dabei ist, Lösungen umzusetzen).

So viel zu den Krippen.

Auch Deine Ansichten bezüglich der Überbevölkerung kann ich zum Großteil sehr gut vertreten.
Allerdings befürchte ich, dass bei einer weiteren Senkung der Geburtenrate unser heutiges Rentensystem irgendwann seine Funktionalität verlieren würde. Es setzt voraus, dass die Menschen sich immer mehr selbst absichern müssten. Das müssen sie sowieso - jedes Kind weiß das heute schon.
Aber es wären sehr umfassende Reformen notwendig, um das zu regeln (hier sieht man wieder mal, wie weit das alles ineinandergreift). Und für die Menschen wird es eine sehr, sehr große Umstellung sein, wenn plötzlich die meiste Last ihrer finanziellen Zukunftssicherung auf ihren eigenen Schultern lasten.
Die einzige Lösung, die ich bisher für dieses Problem sehe, ist die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Dennoch müssten sich die Menschen abgesehen davon fast komplett selbst absichern. Okay, davon würde wiederum eine Branche zusätzlich profitieren: Die Finanz- und Versicherungsberater. ;)
Aber davon abgesehen wären die Profiteure eines bedingungslosen Grundeinkommens ALLE. Denn es gäbe keine Benachteiligten mehr.

Zurück zum Ausgangsthema.
Es gibt eine Passage in Deinem Beitrag, der ich teils kritisch gegenüberstehe:
Zitat: "Wenn dann der Staat auch noch in weiteren Bereichen versucht, die Kinder nicht der Familie zu überlasssen, sondern möglichst schnell und umfassend unter staatliche Kuratel zu stellen, dann wird er auch noch erreichen, daß diejenigen, die nicht bewußte Familienplanung betreiben, die Anzahl ihrere Kinder vermindern. Wenn einem die ersten Kinder vom Jugendamt weggenommen worden sind, dann überlegt man sich, ob man weitere haben will."
Ehrlich gesagt hört es sich sehr krass an. Ich gehe davon aus, dass hiermit nur die krassen Fälle gemeint sind, wo die Eltern offensichtlich nicht zur Kindererziehung geeignet sind und es dem Kind nachweislich schaden würde, weiterhin in diesem Haus zu leben (etwa weil es vom betrunkenen Vater geschlagen oder misshandelt wird o.ä.)?
In diesen Fällen stimme ich Dir unbedingt zu, dass die Kinder dort nicht bleiben können und in staatlicher Obhut - zumindest vorübergehend - besser aufgehoben wären. Zumindest so lange, bis sich die Verhältnisse gebessert haben - WENN sie sich tatsächlich entsprechend bessern.
In einigen wenigen Fällen geht es vielleicht nicht anders - aber das Endziel sollte es in der Regel sein, dass das Kind in seiner eigenen Familie aufwachsen kann.

Eltern und pädagogische Institutionen sollten Hand in Hand arbeiten, es sollte ein ausgeglichenes Verhältnis von beidem geben: Die Nähe der Eltern andererseits, die Krippen, Kindergärten und Schulen andererseits, die diese Erziehung ergänzen (wie gesagt, manches lässt sich eben nur in der Gruppe adäquat lernen).
Beides sind wichtige Komponenten für die Entwicklung unserer Kinder.


vom 16.04.2007, 02.50
Antwort von Meister:

Eigentlich sind wir nicht so weit auseinander, aber zu zwei Punkten, muß ich nochmal kommentieren.
1. Daß die Rente von der Geburtenzahl abhängt ist eine Propagandafloskel. Ob in 20-30-40 Jahren Renten bezahlt werden, oder in welcher Höhe sie gezahlt werden, hängt überhaupt nicht von der Zahl der Kinder ab, sondern davon, wie produktiv und wertschöpfend wir in 20-30-40 Jahren arbeiten. Wenn wir, und ich betone das WIR nicht nur altersbezogen sondern gesellschaftsbezogen, genug erarbeiten, können wir es auch verteilen. In ein produktives, aufgeschlosenes Land werden von überall her Leute kommen, die mitmachen wollen. Es kommt also darauf an, daß wir uns produktiv aufgeschlosssen erneuern und es kommt darauf an, daß wir uns überall in der Welt die Leute aussuchen, die am Besten bei uns mitmachen wollen und können, hier ist das AUFGESCHLOSSEN genauso zu betonen wie das AUSSUCHEN.
2. Man sollte dem Staat gegenüber nicht mehr Vertrauen haben, als er verdient. Die Krippen sind nicht pädagogisch wertvoll, tut mir leid, aber das ist die praktische Wahrheit. Und die staatliche Einmischung in die Familien wird zwar mit haarsträubenden Fällen gerechtfertigt, aber eigentlich steht dahinter die Vorstellung, daß der Staat besser für die Kinder sorgen kann als die Familien. Das ist allerdings grundfalsch, schon von vornherein, aber in der Praxis noch viel mehr. Gut in schlimmen Fällen, müssen die Kinder aus der Familie genommen werden, aber das kann nur das letzte Mittel sein, denn außerhalb der Familie ist die Lebensrealität der Kinder in der Regel miserabel, kein Heim ersetzt die Eltern, vor allem emotional nicht. Man darf nicht vergessen, daß Kinder in der Regel ihre Eltern lieben, oft sogar mehr ,als die es verdienen.
Es klingt gut, daß die Kinder in den Einrichtungen lernen sollen, wie man sich korrekt und tolerant verhält, aber bitte das Alter nicht vergessen. Es ist für Kinder unter 3 Jahren ein großer Streß, sich ständig in einer Gruppe durchsetzen zu müssen, es gelten dort andere Regeln, als in der Familie, lieblosere Regeln.
Auch später, im wirklichen Kindergartenalter, gibt es noch Probleme genug: in der Praxis ist der Kindergarten die Schule der Ellenbogengesellschaft, also gut für die, die sich gern und gut durchsetzen, aber schlecht für die, die sich das Spielzeug wegnehmen lassen, denn es ist eine Illusion zu glauben, daß denen jemand hilft.
Wenn wir schon bei Illusionen sind: das Grundeinkommen für alle ist auch eine solche, denn wer soll das denn erarbeiten? Bei allen Geldzahlungen des Staates kommt vor der Zahlung erstmal die Besteuerung! Wenn ein solches Grundeinkommen nur ansatzweise so hoch ist, daß man davon leben kann, dann folgt daraus das, was heute schon die Arbeitslosen verstört: warum soll ich mit für 1200€ den Rücken krumm machen, wenn ich auch für 600€ auf dem Sofa sitzen kann? Ich sehe das eher umgekehrt: niemand sollte etwas bekommen, wenn er nichts dafür tut, wenn er nicht alt und krank ist. Trotzdem gibt es das Recht auf Faulheit, nur muß man dann leider darauf verzichten, daß einem jemand, z.B. "Vater Staat", den Lebensunterhalt bezahlt.