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Bärbel
Ich möchte dir mal ganz viel Glück wünschen, dass die Pannenserie nun ihre letzte Folge hatte! Daumen sind doll gedrückt
LG Bärbel
30.1.2010-22:36
Sebastian
Dein letzter Blog Eintrag "Ergoterror macht Kinder fertig" ist dir sehr gut gelungen -baut sehr gut auf dem vorigen auf :ok:
27.11.2009-10:15
Chatty
Ich lasse Dir Wünsche für ein wunderbares Wochenende da ... nutze sie :-)
30.10.2009-19:48
Linda
Auch ich, wie die Schreiberin vorher!
LG
30.9.2009-19:03
Bärbel
Bin heute als Berlinerin über diese Seite gestolpert und...es hat sich gelohnt. Ich werde hier öfter mal stöbern nach Perlen :D

Danke
und Grüße aus dem "hohen Norden"
Bärbel
13.5.2009-19:45

Ausgewählter Beitrag

Tote Bäume

Es ist wahrscheinlich müssig zu fragen, warum immer mal wieder ein Baum eingeht, so einfach so, nach 20-30 Jahren. In vergangenen Jahr haben sich 2 Tannen, die nebeneinander standen, einfach so verabschiedet, einen sichtbaren Grund habe ich nicht gefunden. Ein Nachbar meinte, es seien Borkenkäfer, glaube ich aber eigentlich nicht, die Borke sah gut aus, solange sie vital waren, jetzt ist sie natürlich vom Specht zu Schweizer Käse verarbeitet, aber post mortem hat das wohl nichts zu sagen.
Jetzt stehen sie da, die Leichen.
Wenn man dann überlegt, sie weg zu machen, fällt einem erstmal auf, wie hoch sie doch sind, und man erwägt mit Bedenken, wie sie denn fallen würden. Eine Firma holen? Die nehmen Preise, dass man glatt am Baum hochgehen würde, wenn er denn noch stände.
Also fassen wir doch mal einen strategischen Plan und setzen ihn in aller Vorsicht um. Zentraler Gedanke des Plans: mit einer Seilwinde den Baum in die Richtun zum Abknacken in die Planrichtung gebracht wird.
Glücklicherweise habe ich mich bezüglich der Seilwinde in aller Ruhe in verschiedenen Märkten umgesehen, hätte im ersten nämlich garantiert die Falsche gekauft. Die einfachste und billigste, rein mechanische ist nämlich die Richtige, da kann man den Zug von Knack zu Knack vorsichtig dosieren.
Problem ist natürlich die Befestigung: man gebe mir einen festen Punkt!...
Aber mit einem anderen Baum geht es, er muß nur in der richtigen Richtung stehen. Mit einem Strick wird die Seilwinde bodennah an diesem Baum angebunden.
Jetzt geht es los: Seil möglichst weit oben am Baum anbringen; Seil an der Winde befestigen; straff ziehen; schaun, wie fest der Baum steht; dann kommt die Kettensäge zum Einsatz, zum Glück habe ich die Kette nochmal nachgespannt. Die Inzision keilförmig zu setzen ist gar nicht so schwer, sie sollte nicht gleich zu kühn sein, vor allem darf man die Kettensäge nicht vom Baum einquetschen lassen, dann sieht es schlecht aus. Aber es wird sowieso so vorsichtig gesägt, mit Probeziehen an der Seilwinde zwischendurch, dass es nicht zu Überraschungen kommt. Eine Gegeninzision auf der anderen Seite sägen, vorsichtig die Keilschnitte vertiefen, man merkt es, wenn der ultimative Kracks naht, der Zug an der Winde wird dann etwas weicher. Bevor der Baum fällt, sollte man SICHER sein, dass er in die richtige Richtung fällt und dass dort auch nichts im Wege steht, man sollte auch sicher sein, dass man sich nicht in der Länge des Baumes vertan hat: er ist länger in der Waagerechten als man in der Senkrechten vermutet hat! Umkehrspruch: Tritt zurück, er ist viel länger als zu denkst!
Schließlich kommt der "Kracks" man weiß sofort, der ist es jetzt. Und der Baum fällt. Ein Warnruf kann nicht schaden, kommt irgendwie instinktiv, vielleicht ist Baumfällen auch etwas, was in unserem genetischen Steinzeiterbe irgendwo ganz tief verankert ist?
Und er ist richtig gefallen, der Plan ist aufgegangen, jetzt kann er in kamingerechte Stücke zerlegt werden.
Nachdem wir auch den zweiten erfolgreich zerkleinert haben, werden wir mutig.
Da ist nämlich noch ein Problem: eine Birke, die schon 3 Jahre tot ist, und ich habe vorher schon ein paar morsche Äste entfernt. Aber sie ist verdammt hoch und sie steht so an der Straße und am Weg, dass herunterfallende Äste ziemlichen Schaden an Passanten oder an Autos anrichten könnten, Nachbarn hatten sich schon besorgt geäußert. Dummerweise können nicht nur die besagten morschen Äste sondern auch der fallende Baum diese Schäden anrichten, und man kann ihn nicht von oben nach unten zersägen, ich vertraue den toten Ästen nicht so, dass ich ein Raufklettern verantworten könnte.
Aber im Lichte unserer bisherigen Erfolge suchen wir uns jetzt auch einen passenden Platz für die Winde, und die einfachere Seite fällt auch wunderbar. Aber die gefährlichere Seite neigt sich dummerweise ein bißchen in die falsche Richtung, ist dabei aber recht dick und voll steil. Deshalb doppelte Vorsicht und als der Sturz doch vom Plan abzuweichen droht, bringen wir noch ein Extraseil an, an dem 3 Leute korrigierend aber aus sicherer Entfernung ziehen. Schließlich fällt er und - Erleichterung - in die richtige Richtung, aber er liegt unten auf dem Stumpf auf und hat sich oben in einer Astgabel verkanntet. Es kostet noch einige Arbeit und ein letztmomentliches in Deckung gehen hinter einem Baum, aber dann ist es geschafft. Was da zum Schluß runter kam war noch durchaus eine Erschlagungsdosis, aber auch so morsch, man hätte es nicht über den nächsten Orkan hinziehen sollen.
Insgesamt haben die gemeinsamen Anstrengungen sich gelohnt, die Gefahrenstellen sind beseitig und Kaminholz ist jetzt wieder für eine ganze Weile da.
Verbesserungsvorschläge: Schutzhelme hätten wir doch besser haben sollen, werde ich im Wiederholungsfall auf jeden Fall beschaffen.
Fazit: man kann das machen, wenn man es sich zutraut, aber man sollte jede mögliche Vorsicht und Umsicht dabei aufwenden.

Meister 06.06.2009, 11.04

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