Meisters Romantic
Die Zukunft ist die Traumzeit der Romantik
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Bärbel
Ich möchte dir mal ganz viel Glück wünschen, dass die Pannenserie nun ihre letzte Folge hatte! Daumen sind doll gedrückt
LG Bärbel
30.1.2010-22:36
Sebastian
Dein letzter Blog Eintrag "Ergoterror macht Kinder fertig" ist dir sehr gut gelungen -baut sehr gut auf dem vorigen auf :ok:
27.11.2009-10:15
Chatty
Ich lasse Dir Wünsche für ein wunderbares Wochenende da ... nutze sie :-)
30.10.2009-19:48
Linda
Auch ich, wie die Schreiberin vorher!
LG
30.9.2009-19:03
Bärbel
Bin heute als Berlinerin über diese Seite gestolpert und...es hat sich gelohnt. Ich werde hier öfter mal stöbern nach Perlen :D

Danke
und Grüße aus dem "hohen Norden"
Bärbel
13.5.2009-19:45

Ausgewählter Beitrag

Wir werden unterwandert !






Liebe Freunde der haarsträubenden Enthüllungen und Feinde des bösen Blicks!

Ich muß Sie auf schreckliche Wahrheiten vorbereiten. Deutschland, Europa und wahrscheinlich die ganze Welt wird unterwandert von einer bösartigen Gnomenclique, der Bürokratology Church (=B.C.). Die grausame Realität ist, dass diese informelle Geheimloge alle Bereiche des gesellschaftlichen und privaten Lebens immer mehr durchdringt und bestimmt.

Aus meiner Beobachterposition in meiner Praxis im Spreebogen kann ich diese Entwicklung an vorderster Front mit Grausen beobachten. Denn hier laufen die meisten ihrer Hohen Priester herum, ganz offen in ihren Schafpelz gehüllt. Sie nennen sich teilweise Volksvertreter, andere Minister oder Ministerialdirigenten, wie auch immer sie sich nennen, sie sind im Stillen die Geheimräte des St. Bürokratius, der ihr Schutzheiliger ist, meist auf einem Schimmel reitend abgebildet wird, aber immer mit einem Pferdefuß daher kommt.

Ihr neues Rom ist Brüssel, wo ihr Gegenpapst irgendwo in den Labyrinthen der Bürotürme seine finsteren Messen zelebriert.

Sie haben Hohe Priester, gemeine Biester und willige Arbeitsdrohnen, alle geeint durch den einen brennenden Wunsch, dass ihre Herrschaft allumfassend sein möge und ihre Arbeitsplätze genauso ewig wie sie unproduktiv sind.

Natürlich haben sie ihre Glaubenssätze wie jede Kirche sie hat. Sie glauben daran, dass Sicherheit und Perfektion und Gerechtigkeit durch immer mehr Bürokratie erreicht werden, Freiheit und Vernunft sind ihnen verhasst, alles Unkontrollierte ist Todsünde, alles Unabgeheftete ist Schmutz.

Sie ziehen ihr Selbstbewußtsein aus Aktenschränken, sie beten Codenummern, Strichcodes und Barcodes, sie schöpfen Kraft aus immer aufwendigerer Elektronik mit immer größeren Speicher- und Rechenkapazitten, immer ausgefeilteren Computerprogrammen und immer raffinierteren Kontroll- und Spionagestrategien.

Nicht daß sie jede Datenmenge, die sie erzeugen, wirklich gebrauchen würden, aber jede Datenmenge ist eine Möglichkeit, jedes neue Gesetz eine Lizenz für mehr Bürokratie, jede Verordnung ein neuer Schreibtisch, jeder Protestbrief ein neuer Vorgang, jede Antwort eine neue Akte.

Sie sind perfekt, weil sie alle Zeit und alle Mittel haben und weil sie keinerlei Skrupel haben, aus allem und jedem ein neues Steinchen im unendlichen Reich ihrer heiligen Kirche zu machen. Sie schaffen es sogar abgehalfterte Politiker, die natürlich geheime Mitglieder der Bürokratology Church sein müssen, zu Entbürokratisierungsbeauftragten zu machen. Sie können jegliche angebliche Entbürokratisierung nahtlos in ihre Bürokratie einbauen.

Warum sind sie so erfolgreich? Weil sie alle Lebensbereiche durchdringen, weil sie eine geschlossene umfassende Ideologie haben, weil sie immer mehr Leute für ihre Kirche gewinnen, die gute Versorgung bei wenig anstrengender Tätigkeit und größter persönlicher Sicherheit natürlich vorziehen gegenüber unsicherer Freiheit, bei der man nicht nur seinen Kopf anstrengen muß, sondern auch sonst viel Arbeit hat, jede Menge 0ärger kriegen kann und natürlich völlig abseits des Mainstreams der gesellschaftlichen Entwicklung steht.

Sehen wir uns nur mal an, was sie im Gesundheitswesen erreicht haben:

Sie haben hunderte von Krankenkassen mit Tausenden von Bürokratenjobs geschaffen, die Kassen haben Nummern und die Patienten haben Nummern und einen codierten Status, die Patienten haben Karten auf denen diese Daten festgehalten sind, abrufbar durch Lesegeräte, die Millionen gekostet haben und natürlich auch bald durch eine neue Generation ersetzt werden müssen, denn die Karten sollen auch durch neue ersetzt werden, die noch mehr Daten speichern und diese auch noch umfassender übertragen können. Sie haben die Krankheiten in codierte Diagnosekataloge gesteckt, die dicke Bücher und glänzende Datenträger füllen und es dauert eine ganze Weile, bis man die richtigen Codes gefunden und mit den zusätzlichen Sicherheitscodes versehen hat. Sie haben die Medikamente mit Pharmazentralnummern versehen, die natürlich von Zeit zu Zeit geändert werden müssen, sonst wren die entsprechenden Stellen ja unbeschäftigt.

Die Leistungsanbieter müssen natrlich auch katalogisiert und codiert werden, dazu wird jetzt gerade eine Lebenslange Arztnummer(LANR) eingeführt und damit es nicht zu Problemen kommen kann auch noch eine Betriebsstättennummer(BSNR). Damit das auch Sinn macht muß man diese beiden Nummern ab 1. Juli 2008 auf jedes Rezept und jede Verordnung schreiben und auch jede medizinische Leistung mit diesen Nummern codieren. Auerdem sollen zukünftig auch die Arbeitsvorgänge selbst im Rahmen des Qualitätsmanagements mit Codeziffern versehen werden, diese werden mit zugeordneten Tätigkeitsbeschreibungen versehen und in entsprechenden QM-Ordnern aufbewahrt, nein, natürlich nicht nur aufbewahrt, sondern ständig weiter entwickelt, mit dem Ziel allerdings , da diese dann zu einer externen Zertifizierung der Qualität durch eine dazu besonders zertifizierte Firma führen, damit die Patienten sicher vor unsicheren Praktiken geschützt werden. Die medizinischen Vorgehensweisen können, bei aller Therapiefreiheit versteht sich, nicht unnormiert bleiben. Es sind Konsensstandards in allen medizinischen Bereichen entwickelt worden, die sicher stellen, dass jeder Arzt sich genau an diese Leitlinien halten muß, tut er es nicht, sein Pech, zumindest wird er wegen Unwirtschaftlichkeit dran sein, oder natürlich auch wegen Kunstfehler.

Weil man auf einem Bein nicht stehen kann, gibt es dann natürlich für bestimmte Erkrankungen auch noch besondere von den Krankenkassen gesetzte Standards (Disease Management Programme = DMPs), nach denen es ungeachtet der Besonderheit des Einzelfalls dann laufen muß, hat er halt Pech, der Einzelfall.

Dann gibt es noch eine gute Reihe von Behörden, die alle Beteiligten überwachen und schikanieren, praktischerweise werden sie von den Kontrollierten selbst bezahlt und erhalten eine Funktionärskaste am Wohlleben, die sich brüstet, nichts anderes zu tun als die Interessen der Schikanierten zu vertreten. Eine wunderbare Welt für alle ihre Nutzniesser.



Und es ist überall in unserem Land so, man mag denken in anderen Bereichen, die man nicht so überschaut, sei es anders, ist es aber nicht. Überall haben die Bürokratology-fuzzies die Nase vorn und oben und bestimmen jede Kleinigkeit.



Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass die Priester, Mitglieder und Anhänger der Bürokratoly Church zwar gut oder gar sehr gut verdienen, aber keinerlei Verantwortung tragen, für ihr Tun nicht zur Rechenschaft gezogen werden können. Alles was sie tun ist Gesetz und selbst wenn ihr Gesetz Unrecht ist, ist es Gesetz und wenn man darüber disputiert, ist es neue Bürokratie.

Die B.C. ist eine weltumspannende Company, internationaler und straffer als alle anderen, in Europa hat sie die gesamte Leitungsebene fest im bürokratischen Griff.



Brüssel, das neue Rom, regiert sein Heiliges Bürokratenreich, und das neue Reich ist dominiert von seiner Staatskirche.

Was wird daraus werden? Irgendwann hat jede Götzenreligion abgewirtschaftet, das ist sicher, aber das Mittelalter hat bekanntlich über 1000 Jahre gedauert, und es waren sehr finstere Zeiten darunter.

Vielleicht dürfen wir aber hoffen, es möge so rasant bergab gehen, dass es nur "deutsche 1000 Jahre" bis zu ihrem Untergang dauert, und wir das Ende des dunklen Zeitalters noch erleben könnten.

Somit verbleibe ich wie immer romantisch hoffnungsfroh

Ihr Dr.med. Bloggma

Meister 06.07.2008, 23.42

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