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Ausgewählter Beitrag
Wer Mais tankt, schafft Hunger
Gestern ein Artikel von Oliver Müller von Caritas international im Tagesspiegel.
Zusammen fassung : Die auf Agrarflächen gewonnenen Biokraftstoffe vergrößern den Hunger in der Welt, weil die zahlungskräftigen Autofahrer die armen Hungerleider zu Boden konkurrieren. Deshalb muß die individuelle Mobilität runter und das globale Dorf wieder auf lokal gesund schrumpfen.
Was er schreibt, ist vom Ausgangspunkt völlig richtig, von den Schlüssen gefährlicher Unsinn.
Die Biokraftstoffe sind in der Tat in großen Teilen wirtschaftlich, ökologisch und menschlich betrachtet schädlich. Da muß man sehr kritisch hinsehen und darf sich nicht alles unterjubeln lassen. Dazu kommt noch, daß jede Verbrennung CO2 erzeugt, es also auch Augenwischerei ist zu behaupten, Holz, Stroh u.ä. verbrennen sei besser als fossile Brennstoffe.
Aber der Schluß, die Menschen sollten ihre Mobilität einschränken, sich auf ihren Kirchturm zurück ziehen, "näher zu den Wurzeln" umschreibt er das euphemistisch, ist falsch. Das Predigen von Verzicht und Beschränkung, das jetzt wieder aus der Gutmenschenecke erschallt, ist in erster Linie unrealistisch. In einer Situation, in der die sogenannte Dritte Welt mit gutem Grund aufdreht, um selbst einen Schluck aus der Pulle zu nehmen, würde die Zwangseinschränkung in der ersten Welt heftige Aggressionen herbei führen, so moralisch die Argumente auch sein mögen. Diese Aggression kann man als Fahrer eines 3-Literwagens schon heute im Ansatz erleben, dabei hat man ihnen doch wirklich nichts getan,außer ihnen spritpreisdämpfend unter die Arme zu greifen.
Es würde auch deshalb nicht helfen, weil die Effekte in der Dritten Welt mit ihren Menschenmassen jeden Sparerfolg zu Schanden machen.
Nicht die Beschränkung macht den SInn, sondern der Sinn macht die Beschränkung.
Wir müssen an einem neuen sinnvollen Leben arbeiten, das mehr ist als Konsum und Gier. Indem wir diesen Sinn finden (welch wunderbare romantische Aufgabe!) werden wir auch weltweit weniger Schaden verursachen.
Mobilität einschränken ist falsch. Wie kann eine zunehmende weltweite Mobilität jenseits des Verbrennungsmotors gewährleistet werden? Das ist die Frage.
Globales Denken ist nicht mit dem Finger auf der Landkarte möglich, nur in den Medien noch unmöglicher. Die weltweite Mobilität sollte nicht abnehmen sondern zunehmen, so daß wir das globale Dorf für alle bekommen. Denn Mobilität und Kennen des ganzen Globus und der Menschen überall führt zu globalem Denken, globalem Verantworttungsgefühl und globaler gemeinsamer Bewegung zu einer höheren Zivilisation.
Und es gibt sicher Möglichkeiten jenseits der doch immer noch sehr primitiven Verbrennungstechnik. Wenn die Existenz einer übergroßen Zahl der Menschen einen Vorteil hat, dann den, daß die größere Menschheit schneller auf gute Ideen kommt. Setzen wir sie also frei.
Zusammen fassung : Die auf Agrarflächen gewonnenen Biokraftstoffe vergrößern den Hunger in der Welt, weil die zahlungskräftigen Autofahrer die armen Hungerleider zu Boden konkurrieren. Deshalb muß die individuelle Mobilität runter und das globale Dorf wieder auf lokal gesund schrumpfen.
Was er schreibt, ist vom Ausgangspunkt völlig richtig, von den Schlüssen gefährlicher Unsinn.
Die Biokraftstoffe sind in der Tat in großen Teilen wirtschaftlich, ökologisch und menschlich betrachtet schädlich. Da muß man sehr kritisch hinsehen und darf sich nicht alles unterjubeln lassen. Dazu kommt noch, daß jede Verbrennung CO2 erzeugt, es also auch Augenwischerei ist zu behaupten, Holz, Stroh u.ä. verbrennen sei besser als fossile Brennstoffe.
Aber der Schluß, die Menschen sollten ihre Mobilität einschränken, sich auf ihren Kirchturm zurück ziehen, "näher zu den Wurzeln" umschreibt er das euphemistisch, ist falsch. Das Predigen von Verzicht und Beschränkung, das jetzt wieder aus der Gutmenschenecke erschallt, ist in erster Linie unrealistisch. In einer Situation, in der die sogenannte Dritte Welt mit gutem Grund aufdreht, um selbst einen Schluck aus der Pulle zu nehmen, würde die Zwangseinschränkung in der ersten Welt heftige Aggressionen herbei führen, so moralisch die Argumente auch sein mögen. Diese Aggression kann man als Fahrer eines 3-Literwagens schon heute im Ansatz erleben, dabei hat man ihnen doch wirklich nichts getan,außer ihnen spritpreisdämpfend unter die Arme zu greifen.
Es würde auch deshalb nicht helfen, weil die Effekte in der Dritten Welt mit ihren Menschenmassen jeden Sparerfolg zu Schanden machen.
Nicht die Beschränkung macht den SInn, sondern der Sinn macht die Beschränkung.
Wir müssen an einem neuen sinnvollen Leben arbeiten, das mehr ist als Konsum und Gier. Indem wir diesen Sinn finden (welch wunderbare romantische Aufgabe!) werden wir auch weltweit weniger Schaden verursachen.
Mobilität einschränken ist falsch. Wie kann eine zunehmende weltweite Mobilität jenseits des Verbrennungsmotors gewährleistet werden? Das ist die Frage.
Globales Denken ist nicht mit dem Finger auf der Landkarte möglich, nur in den Medien noch unmöglicher. Die weltweite Mobilität sollte nicht abnehmen sondern zunehmen, so daß wir das globale Dorf für alle bekommen. Denn Mobilität und Kennen des ganzen Globus und der Menschen überall führt zu globalem Denken, globalem Verantworttungsgefühl und globaler gemeinsamer Bewegung zu einer höheren Zivilisation.
Und es gibt sicher Möglichkeiten jenseits der doch immer noch sehr primitiven Verbrennungstechnik. Wenn die Existenz einer übergroßen Zahl der Menschen einen Vorteil hat, dann den, daß die größere Menschheit schneller auf gute Ideen kommt. Setzen wir sie also frei.
Meister 07.12.2007, 18.02
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