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Einträge vom: 19.07.2009

Wer studierte in der DDR?

Die Generationswechsellegende:
In der DDR gab es eine Legende, vielleicht wurde sie auch quasioffiziell lanciert, bei Hermann Kant hat man beispielsweise davon gelesen, dass die Arbeiterkinder studieren durften und die Intellektuellenkinder Arbeiter werden müßten.

In Wirklichkeit war daran kein Wort wahr.
Wirklich studiert haben meistens Kinder von Intellektuellen, wenn sie denn die Mindestanforderungen an Staatstreue erfüllten.
Die Arbeiterkinder wurden mit der 10. Klasse abgespeist und damit, dass man jede Ausbildung zum Fachschulstudium hochstilisierte.

Der Generationswechsel hat also in Wirklichkeit niemals stattgefunden, der Vorrang des Proletariats auch nicht.

Trotzdem war diese Legende nicht sinnlos: sie sollte die Intellektuellen an den Staat binden: wenn ihr wollt, dass eure Kinder studieren können, dann müßt ihr besonders folgsam mitmachen, eure Kinder zu braven Jasagern erziehen, die alle Doktrinen des Marxismus-Leninismus runter beten können, auch wenn sie nichts davon verstanden haben; ihr selbst und eure Kinder sollt bei allen offiziell verordneten Appellen, Demonstationen und staatlichen Events winkelementeschwingend auftauchen, und ihr dürft euch große Mühe geben, die Politik der Partei als eure persönliche politische Auffassung bei allen privaten und öffentlichen Gelegenheiten zu vertreten. Denkt immer daran, ihr gehört nicht zur eigentlich herrschenden Klasse, das ist natürlich das Proletariat, das sind wir, die Partei, in dessen Vertretung.

Klartext: macht voll mit, dann haben eure Kinder eine Chance, sonst nicht.

D.h. es gab 3 Stufen: 1. die Kinder der Nomenklatura (=Funktionärsclique, für alle, die es nicht wissen), die durften sich schon was raus nehmen. 2. Die Kinder der Intellektuellen, die mußten voll parieren. 3. Die Kinder der Arbeiter und anderer kleiner Leute, die mußten nicht nur parieren, sondern auch noch den Nachweis bringen, dass sie intellektuell besser waren, die mußten "Klassenbewußtsein" raushängen lassen und volle Strebsamkeit drauf haben, sonst wurde das nichts.

Warum hat das Regime das gemacht? Diese Frage ist recht leicht zu beantworten: das Regime hatte zu wenig Unterstützung in der Bevölkerung, alle die es konnten, waren in den Westen abgehauen, man mußte nehmen, was man kriegen konnte, aber dafür voll disziplinieren.
Und die Arbeiter und ihre Kinder?
Naja, irgend jemand mußte ja auch noch die Arbeit machen, und die waren doch noch am wenigsten in der Lage in den Westen rüber zu machen.

Meister 19.07.2009, 17.03| (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Ost 68 kommt !

Kleine Sonntagsarbeiten

Am Samstag kann man schön Krach machen mit Rasenmäher und Holzspalter und vielleicht auch Kettensäge, wenn´s denn sein muss, Sonntags sind dann die ruhigen Sachen angesagt, Fütterungsring für die Goldfische erneuern, Gurken anbinden, Stäbe an die Dahlien, braunfaule Tomaten entsorgen und so weiter.
Außerdem soll heute mal wieder der Grill angeworfen werden, ist ja auch mal ganz schön.

Meister 19.07.2009, 12.44| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Mein Arkadien