Meisters Romantic
Die Zukunft ist die Traumzeit der Romantik
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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Medizin, Psycholgie, Kinder

Erste Impfung gegen Krebs

Die HPV-Impfung gegen Human Papilloma Virus, wird demnächst Frauen gegen Gebärmutterhalskrebs schützen. Dieses Virus, das weit verbreitet ist und durch Intimkontakt übertragen wird löst diese fiese Krebsart aus. Eine tolle Erkenntnis, besonders da sie auch mit einem Mittel dagegen daher kommt. Es wird nicht nur vor schlimmen Krebserkrankungen schützen, sondern auch vor vielen angstvollen Momenten, wenn die heutigen Pap-Abstriche irgendwelche mehr oder weniger klaren Befunde erbracht haben. Hoffentlich kann für andere Krebserkrankungen auch bald eine Verursachung und eine Präventionsmöglichkeit gefunden werden.
Schade ist es allerdings, daß diese Impfung gleich mit 2 handfesten Skandalen eingeführt wird. Der erste ist der Preis von 150€ pro Impfdosis und diese wird dann auch noch 3x benötigt. Sicher sind die Entwicklungskosten hoch gewesen, aber es handelt sich hier nicht um ein Nischenpräparat, sondern dieser Impfstoff wird in den nächsten 10 Jahren zigmillionenfach verkauft werden, d.h. die Entwicklungskosten verteilen sich auf sehr viele Impfdosen. Ich denke, der Impfstoff ist stark überteuert, die Hälfte wäre  angemessen gewesen. Klar ist, daß die enormen Kosten, die verursacht werden, nicht extra aufgebracht werden, sondern das Geld wird wieder anderswo weggenommen werden. Anderswo heißt im Klartext, andere Behandlungen werden nicht bezahlt, Betten und Liegezeiten werden weiter vermindert, die ambulante Versdorgung wird immer weiter verschlechtert, etc.
Der zweite Skandal ist, daß ein Eitertanz darum stattfindet, wer wann und wie die Impfung bezahlt. Profilierungssüchtige Krankenkassenfunktionäre, die ihre Kasse im Konkurrenzkampf positionieren wollen, preschen vor: lautstark wird erklärt, daß ihre Superkasse die Impfung bezahlt, natürlich werden die Mitglieder aufgefordert, das sofort wahrzunehmen. Gleichzeitig, weil sie ja so wichtig sind, hat jede Kasse dann auch ihre eigene Idee, wie denn der Impfstoff zu beziehen sei, wer denn geimpft werden darf, ob das normal abgerechnet wird, oder auf dem Wege der Kostenerstattung. Es gäbe einen einfachen Weg, den üblichen nämlich: die ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung, und es werden klare und für alle Kassen geltende Bedingungen festgelegt. Das ist bei allen anderen Impfungen so. Hoffentlich wird im Laufe dieses Jahres das noch kommen.
Das Unwesen des deutschen Krankenkassenwesens muß irgendwann beseitigt werden. Seitdem die Heldenregierung die Krankenkassen als die Guten im Gesundheitswesen  ausgemacht hat, gibt es nur Ärger und Chaos, weil sich jeder Bürokrat und Funktionär wichtig machen muß. Man beachte im Fernsehen die äußerst wichtigen Ausführungen der Spitzen der Krankenkassen zu allen möglichen gesundheitlichen Fragen.
 

Meister 06.04.2007, 09.56 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Freiheit für die Schulen!

Da schreibt gestern einer  im Tagesspiegel einen Leserbrief und fragt, warum den seine Kinder bis 16 Uhr in der Ganztagsschule eingesperrt sein müssen, wenn irgendwo anders ein Problemjugendlicher ein Handy klaut?  Ich finde, der Schreiber hat Recht: es ist überhaupt nicht einzusehen, warum unsere leitenden Schulideologen die ganze Welt nach ihren Wahnbildern formen sollen.
Sollen sie doch ihre Einheitsschulen, Förderkonzentrationsspezialschulen , Frühundnochfrüherschulen oder Ichweißesnochbesserschulen einrichten wo sie wollen, aber sie sollen es mit den Kindern tun, die sie dafür anheuern können und nicht alle Kinder schanghaien.
Was unser Schulsystem braucht, ist mehr Freiheit. Das heißt einen festen Rahmen von Anforderungen und bundeseinheitlichen Prüfungen auf der einen Seite und völlige Freiheit für die Schulen diesen Rahmen auszufüllen, auf der anderen Seite.
Die Schulen unterliegen natürlich einer Rechtsaufsicht, aber keiner Fachaufsicht. Einer der wichtigsten Berfufe der Welt, der Beruf des Lehrers, bekommt mehr Macht und Anerkennung, weil die Lehrer natürlich in den autonomeren Schulen bestimmen, wie die Konzepte realisiert werden, sogar wann und wie lange sie Ferien haben. Die Schulen bekommen eine Finanzausstattung, die sie selbst frei verwalten können, natürlich muß die zumindest teilwesie von der Anzahl und vom Prüfungserfolg ihrer Schüler abhängig sein.
Die Eltern können auswählen, auf welche Schulen ihre Kinder gehen sollen, aber die Schulen können auswählen, wen sie nehmen, wen sie behalten und  wer die Schule verlassen muß. Die Tage des Lehrerangstschweisses wären zu Ende.
Ok, irgendwo muß es auch noch "Restschulen" geben, für diejenigen, die keine andere Schule mehr nehmen will. Dort können unsere Schulideologen dann zeigen, was sie mit ihren großartigen Ideen praktisch  erreichen.
Natürlich ist das für Deutschland völlig utopisch, aber nicht in dem Sinne, daß es nicht machbar wäre.
 

Meister 26.03.2007, 12.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Früheinschulung

Jetzt ist sie wieder da, die schreckliche Zeit der Schuluntersuchungen. Völlig normale Kinder werden von Amtspersonen, die sie einmal gesehen haben, doppelt verurteilt: zum Einen sie müssen in die Schule, weil sie vor dem Stichtag geboren sind. Zum Zweiten: sie sind nicht normal und sollen Therapie machen.
Damit beginnt natürlich großer Ärger, denn nicht schulreife Kinder werden es natürlich auch durch Therapie nicht, und Therapie bedeutet für die Kinder oft eine Störung ihres Selbstbewußtseins und Selbstwertgefühls.
Schlimm finde ich, daß diese Amtspersonen, deren Profession ich aus Scham verschweige, ganz genau wissen, daß diese Kinder noch nicht in die Schule kommen sollten. Aber sie haben eben ihren amtlichen Auftrag durchzuziehen, Rückzug ist vom Hauptquartier verboten (Verkürzte Version, um nicht wieder diese unsäglichen Vergleiche zu bemühen).
Nun haben die Autoritäten beschlossen, daß es nötig ist, um Deutschland zu retten, die Kinder früher in die Schule zu schicken, coute que coute. Sie haben festgestellt, daß die Kinder in diesem Alter sehr intensiv lernen und deshalb: rein in die Schule. Die Vorschule haben sie vorher schon planvoll ruiniert, damit man sie ja nicht als Alternative sehen kann.
Daß die Art und Weise, wie die Kinder im Vorschulalter lernen, das Spiel ist, haben sie glatt übersehen.
Aber sie werden doch mit allen Mittel gefördert - ist die nächstbeste Ausrede, die nur den Nachteil hat, daß sie absolut nicht wahr ist - Förderung und Rücksichtnahme. Fehlanzeige. Statt dessen wird dann gleich wieder medikalisiert: das Kind ist zu langsam, zu unkonzentriert, motorisch gestört oder verhaltensauffällig. Irgendwann werden sie dafür haftbar gemacht werden, daß sie tausenden von Kindern das Lernen vermiest haben.
Natürlich gibt es eine ganzer Menge von Kindern, die früher eingeschult werden können, sogar nach dem Stichtag geborene, aber es sind eben nicht alle. Ich kann nicht verstehen, warum es gerade in einer solch sensiblen Frage nicht nach individueller Situation sondern nach Schema F geht. Gerade in der Schule müßte man doch dem einzelnen Schüler gerecht werden. Leider tut man das absolut nicht. Warum bloß nicht, es handelt sich doch angeblich um Pädagogen und ähnliche Kinderspezialisten, die an den Schalthebeln sitzen ?
 

Meister 21.03.2007, 20.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Nägelknabbern

Fast jedesmal ,wenn ich damit konfroniert werde, daß Kinder nägelknabbern, stelle ich fest, daß die Fingernägel und Hände schlecht gepflegt sind, insbesonderescheint es typisch für die Knabberer zu sein, daß die Nagelhaut nicht zurückgestossen wird und die Kinder  dann oft schlimme Nietnägel haben. Das tut weh und diese Reize  führen natürlich leicht dazu, daß man ständig an den Fingern rumfummelt und sie in den Mund nimmt. Wenn man sich das erstmal angewöhnt hat, ist es schwer wegzukriegen. Dabei ist es doch ganz einfach die Nagelbetten zu pflegen, die Nagelhaut zurück zu stossen. Regelmäßig die Nägel zu feilen oder jedenfalls kurz zu halten, ist auch nicht zu viel verlangt .
Dann wird vielleicht auch irgendwann der Aberglaube aussterben, daß Nägelknabbern eine Psychomacke ist.
 

Meister 19.03.2007, 20.01 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Medien und Interneteinfluß auf die Medizin

Zum T'eil ist es ja erschreckend, wie wir heutzutage von den Medien aber auch teilweise vom Internet gesteuert werden. Zum Beispiel ist uns letzte JAhr die GRippewelle erspart geblieben weil die Menschen die Praxen stürmten, um sich gegen Grippe impfen zu lassen, der Impfstoff war total knapp, es gab ziemlich Unzufriedenheit darüber. Dieses Jahr war Impfstoff in Massen verfügbar, aber keiner ließ sich impfen, weil die Medien andere Säue durchs Dorf trieben. Ergebnis: wir hatten gerade eine Grippewelle, die sich gewaschen hatte.
Anderes Beispiel: die "Zeckenimpfung", die bestvermarktete Impfung überhaupt. Ständig werden die Leute damit verunsichert, daß irgendwelche Landkarten auftauchen, wo angeblich jetzt schon Gefahr besteht, dabei hat sich in Wirklichkeit kaum etwas verändert und man hört von real Erkrankten hierzulande niemals etwas, noch viel weniger kennt man irgendjemanden, der in den letzten 10 Jahren jemanden gesehen hätte, der  daran erkrankt war.Torzutdem wollen alle diese Impfung und wenn man die für Kinder und Jugendliche empfehlenswerte Meningokokkenimpfung erwähnt ,bekommt man von jedem Zweiten die Antwort: "ja gegen die Zecken, nicht wahr!"
Auch wunderschön ist es, wenn die Leute im Internet Behandlungen aussuchen, die irgendwelche Selbstvermarkter eingestellt haben. Die Leute sind dann nicht davon abzubringen, daß es großartig sein muß. Wenn das Ergebnis dann miserabel ist, sind sie natürlich heftig enttäuscht.
Wann wird man endlich lernen, mit den ganzen Desinformationen kritisch umzugehen?
 

Meister 17.03.2007, 09.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Frühkindliche Bildung

Die nächste Sau, die durchs Dorf getrieben wird heißt "frühkindliche Bildung".
Abgesehen davon , daß es erschreckend ist ,wie schnell wieder mal eine Medienkampagne in der klassischen Propagandaindustrie zusammengezimmert wird, ist die Sache selbst als hochbedenklich anzusehen. Zunächst werden die sogenannten "bildungsfernen Schichten" mit allen Mitteln ( d.h.Geld und gute Worte) dazu gebracht, mehr Kinder in die Welt zu setzen, als die Familie verkraften kann. Dann wird festgestellt, daß der Staat viel besser weiß, was für diese Kinder gut ist. Und dann wird gefolgert, daß man sie so schnell und effektiv wie möglich der Familie wegnehmen soll. Ein völlig unkorrekter Schelm, dem dabei der Kinderklau an den australischen Aborigines einfällt.
Statt den Familien zu helfen, z.B. Kindererziehung als Arbeit i.S. Hartz IV etc. anzusehen, werden die Kinder, möglichst noch gesetzlich verpflichtend, in die Kindertagesstätte gesteckt.
Dort sollen sie gebildet werden! Die armen Kinder, kann man da nur sagen.
Abgesehen davon, daß die Wirklichkeit der Kitas oft  mit Bildung so viel zu tun hat wie ein Schlachthof mit der Rehabilitation von Schweinen, stellt sich die Frage, ob die kleinen Kinder nicht vor allem in einer geschützten und übersichtlichen Umgebung spielen sollten, anstatt schon früh den Trichter in den Kopf zu bekommen. Englischkurse für 3jährige und Ähnliches bedeutet meiner Meinung nach Diebstahl von Kindheit.
Die -völlig überraschend herausgefundene -Tatsache, daß kleine Kinder sehr viel lernen können, hat die Begehrlichkeiten einer der schlimmsten Gruppen erweckt, die von BIldungspolitikern und Bildungsexperten. Dummerweise ist dabei herausgefallen, daß das freie Spiel die Art ist, wie die Kinder am meisten lernen. Und es bleibt auch außer Betracht, daß BIldung keineswegs Vielwisserei oder Kenntnis von Fertigkeiten ist. Gerade in diesem Alter kommt es darauf an, daß stabile eigenständige Persönlichkeiten entstehen. Die lernen dann die Fertigkeiten und Wissensitems später von alleine. Die frühkindliche Deformierung, die jetzt angestrebt wird, wird sich später rächen. Warum fragt niemand danach, was den Kindern damit angetan wird? Ich bin keineswegs der Meinung, daß Kinder unbedingt in den ersten Jahren zu Hause bleiben sollten, das sollte individuell entschieden werden, Kinder brauchen Spielgefährten, aber sie brauchen auch Freiheit sich zu entfalten und keine Schablonen, in die sie gepresst werden.
Schlimm ist auch, daß das alles unter ökonomischem Aspekt gesehen wird: wir müssen das machen. um in einer globalisierten Welt mithalten zu können.
Nichts gegen BIldungschancen, ich bin für mehr Bildungschancen, aber sie sollen doch erstmal ihre Hausaufgaben machen, die Bildungspolitiker, d.h. das Geld heranschaffen, das die vorhandenen Schulen ihren BIldungsauftrag besser erfüllen können. Wir haben leider eine große Diskrepanz zwischen den großen Worten und bürokratischen Regeln, die in Deutschland immer leicht fallen und der Realität vor Ort, wo die Chancen dann aus ganz trivialen Gründen kollabieren, z.B. wegen fehlender Lehrer, verkommender Gebäude, zu große Klassen mit zu inhomogenener Zusammensetzung etc.pp.
Ich bin sehr dafür. daß Bildingspolitik breit diskuiert und wichtiger genommen wird, aber bitte im Sinne der Kinder und ihrer Zukunftschancen.
 

Meister 16.02.2007, 10.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kein Ende der Konzentrationsstörungen

Es ist mir unerfindlich , warum jetzt auch schon die guten Schüler mit diesem Etikett behaftet werden. Cleveres Mädchen 10 Jahre, steht Englisch 1 und in den anderen Fächern 2, außer Mathe, wo sie etwas schwächelt. Die Lehrer sagen, sie sei oft nicht so richtig dabei, sie träumt manchmal vor sich hin und die Schule wird doch in den nächsten Jahren immer schwerer...
Die letzte Aussage ist schlicht falsch, die Schule wird in Wirklichkeit gar nicht schwerer, sie ist immer  dem Altersstand der Kinder angemessen, wozu also solche Einschüchterungen? Wenn ein Kind, das eigentlich gut  und motiviert ist, nicht bei der Sache ist, dann könnte das eventuell auch am Unterricht liegen, oder ist das Majestätsbeleidigung?
Ich verstehe ja, daß die Lehrer es schwer haben, aber die Flucht in die Medikalisierung von pädagogischen Problemen hilft doch nicht weiter.
 

Meister 14.02.2007, 20.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kinderdefizite

Sicher meinen sie es nur gut, die  Fürsorge- und Schulärzte, Kindergärtner und Grundschullehrer, Ergotherapeuten und andere Therapeuten, wenn sie Kindern, die sie nicht oder kaum kennen, Defizite anhängen:  Eifrig wird getestet und aufgelistet, was sie angeblich alles nicht können. Die neuen hochoffiziellen Sprachtests tun ein Übriges. Kinder die eigentlich völlig ok sind , werden zu therapiebedürftigen Fällen gemacht. Besonders heftig ist es, wenn Kinder zu früh eingeschult werden müssen, weil angeblich Deutschlands Zukunft das verlangt, und diese, weil sie schlicht noch nicht schulreif sind, zu Entwicklungsgestörten  erklärt werden.
Warum denkt eigentlich niemand darüber nach, was er den Kindern damit antut? Ihr Selbstbewußtsein wird beschädigt, ihr Selbstvertrauen untergraben. Man reitet auf ihren Schwächen herum, anstatt ihre Stärken zu sehen. Es gibt nun mal Kinder ( auch Erwachsene), die z.B. nicht gut malen können. Daraus wird dann eine Feinmotorikstörung und die Eltern werdeni n Angst und Schrecken versetzt ,ihr Kind werde nicht schreiben können, viele von diesen Nichtmalern können zu dem Zeitpunkt sogar schon schreiben.
Einem anderen Kind, geistig schon sehr weit und voll schulfähig, wird eine muskuläre Schwäche nachgesagt, die unbedingt behandelt werden müßte. Das Kind ist geknickt, sonst hat es absolut nichts.
Dummerweise gelingt es den Angstmachern doch viele Eltern sehr zu verunsichern, so daß man als nachlässig angesehen wird, wenn man davon abrät, bei dem Reigen mitzumachen.
Irgendwie müßte diese Kindergarten- und Schulbeginnhysterie wieder gedämpft werden und die Kinder eine Möglichkeit bekommen, eigene Persönlichkeiten zu sein und nicht  Abdrücke von Rasterschablonen.  Sie meinen es ja alle so gut mit den Kindern,  und sie kommen sich so professionell vor, wenn sie ihre Raster auswendig gelernt haben, in die sie dann die jungen Menschen so lange pressen können, bis sie anständig deformiert sind.
Natürlich gilt das nicht für alle  Ärzte, Lehrer  etc.und natürlich gibt es auch Kinder, die wirklich Probleme haben, aber es ist erschreckend, wie hoch der Normierungsdruck heute ist.
 

Meister 06.02.2007, 21.49 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Konzentrationsstörungen

Der Ausdruck entbehrt zwar jeder politischen Korrektheit, aber angesichts der Probleme, die mir jeden Tag vorgetragen werden, könnte man meinen, die Schule heute sei ein
Konzentrationsstörungslager.
 

Meister 30.01.2007, 22.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Mit 13 Angst vor dem Tod

Gestern hatte ich einen 13 jährigen Jungen zum Gespräch ,der nicht schlafen kann, weil er immer an den Tod denken muß. Nicht so ungewöhnlich in dem Alter, irgendwann setzt sich jeder damit auseinander, es ist natürlich auch eine Stufe der Pubertät, eine Form von Ablösung von den Eltern. Man muß mit der Frage fertig werden, und man wird mit ihr fertig!
Was soll man jemandem in dieser Situation sagen?
Ich habe ihm gesagt, daß er vom Tod einfach einen Schritt weiter denken soll: ich war Millionen Jahre nicht da, ich werde Millionen Jahre nicht da sein, aber das eigentliche Wunder ist, daß ich jetzt da bin, daß ich jetzt lebe. Über diese faszinierende Wahrheit muß man nachdenken, es kann einen die Welt anders sehen lassen. Das Daseinsbewußtsein  ist für mich sehr wichtig geworden. Es ist die subjektive Seite der "Ehrfurcht vor dem Leben".
 

Meister 24.01.2007, 23.35 | (0/0) Kommentare | TB | PL