Meisters Romantic
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Bärbel
Ich möchte dir mal ganz viel Glück wünschen, dass die Pannenserie nun ihre letzte Folge hatte! Daumen sind doll gedrückt
LG Bärbel
30.1.2010-22:36
Sebastian
Dein letzter Blog Eintrag "Ergoterror macht Kinder fertig" ist dir sehr gut gelungen -baut sehr gut auf dem vorigen auf :ok:
27.11.2009-10:15
Chatty
Ich lasse Dir Wünsche für ein wunderbares Wochenende da ... nutze sie :-)
30.10.2009-19:48
Linda
Auch ich, wie die Schreiberin vorher!
LG
30.9.2009-19:03
Bärbel
Bin heute als Berlinerin über diese Seite gestolpert und...es hat sich gelohnt. Ich werde hier öfter mal stöbern nach Perlen :D

Danke
und Grüße aus dem "hohen Norden"
Bärbel
13.5.2009-19:45

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Medien, Zitate, Funde&weiter

Zeitungsgedanken 28.7.09

Ulla:Was außer Wahlkampf steckt eigentlich hinter der Ullaaffäre: in Wirklichkeit wollte sie ihrem Fahrer auch mal ein bißchen Spanienurlaub zukommen lassen, der war nicht der arme Mann, der sich über die staubigen Straßen da runter quälen mußte, sondern durfte mit seinem 15 jährigen Sohn und vollen Spesen die klimatisierte Luxuskarosse in den Urlaub bewegen, natürlich mit der vagen Aussicht auch mal kurz für Ullas Repräsentation offiziell werden zu müssen, also am Strand mit dem Handy in der Tasche die Arbeitszeit geniessen. Dumme Sache mit dem Diebstahl, sowas kann einem den schönsten Urlaub vermiesen.
Amis, Swift und Islamiker: Wenn Kontobewegungen von Terrorplanern überprüft werden und dies auf einer rechtstaatlich und datenschutzmäßig überprüften Basis passiert, mag das ok sein, aber trotzdem 2 Skandale: 1. Bisher wußte man gar nicht, daß dieser Swiftserver in USA steht und den Diensten dort voll zu Diensten steht ohne uns nur im geringsten zu fragen. 2. Man darf darauf wetten, dass die Amis mal wieder Rechte eingeräumt haben wollen, von denen sie nicht im Traum daran dächten, sie umgekehrt genauso zu gewähren. Man male sich nur mal aus, dass deutsche Fahnder die Überweisungen von GoldmanSachs auf verdächtige Bewegungen überprüfen. Die Amis sind da genauso frech wie die islamischen Staaten, die auch viel besser darin sind Rechte für Islamiker bei uns zu fordern, als Christen oder freiheitlich denkende Menschen bei ihnen welche einzuräumen.
Grippe: Die Panikmache wird die Medien jetzt jeden Tag ein bißchen mehr füllen: Grippe und Urlaub sind einfach eine unwiderstehliche Mischung.
Berlin auf dem Weg in den Ökofaschismus?: Der Senat will jetzt zwangsweise vorschreiben, dass ältere Heizungsanlagen ausgetauscht und durch Anlagen mit Sonnenkollektoren ersetzt werden, oder man muß fette Ausgleichzahlungen leisten. Ist ja alles gut gedacht, man muß doch was tun fürs Klima, nich wa! Was Brüssel die Glühlampenverbote ist dem Berliner Senat die Zwangssolarenergie: Volksbeglückung und Weltrettung durch Gebote und Verbote, die die Beglücker nichts kosten, von zweifelhaftem oder  gar keinem Nutzen sind und die Bevölkerung kujonieren: die wollten doch Öko, dann sollen sie auch die Konsequenzen tragen! Die Tendenz vorgegebene Ziele mit Zwangsmaßnahmen zu verfolgen kann zum Ökofaschismus führen. Das würde aber durch den erzeugten Widerstand vor allem dazu führen, dass die Ziele mit Sicherheit nicht erreicht werden. Warum macht man denn keine Abwrackprämie für alte Heizungen, die kann ja sogar danach gestaffelt sein, wie nachhaltig umweltverträglich die neue ist? Das dürfte den öokologischen und wirtschaftlichen Nutzen der Auto"umwelt"prämie um den Faktor 1000 bis 100.000 übertreffen
Ärztehonorare: Na also, Ziel erreicht! Die Ärzte in Berlin kriegen angeblich 32% mehr, zertifiziert von der kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Komisch nur, dass die Kollegen, die man kennt, keine Zuwächse sondern Verluste haben, da fragt man sich doch allmählich, und die Frage wird auch allgemein immer interessanter: wird die Wirklichkeitsoberfläche jetzt schon richtig gefälscht, also gibt es diesen angeblichen Zuwachs in Wirklichkeit gar nicht, oder gibt es ihn, und er wandert in die Taschen der Funktionärsclique und derjenigen Ärzte, die den richtigen Dreh im Abzocken haben, das wäre auch nicht neu. Unsere geliebten orthopädischen Kollegen hatten in früheren Jahren es verstanden, sich ein immer größeres Stück aus dem Kuchen heraus zu schneiden, solange sie das konnten. Jetzt ist es auch merkwürdig zu lesen, dass in manchen Regionen die "dringenden Nachtbesuche" mehrhundertprozentig angestiegen sind. Die peinliche Frage lautet: ist man vielleicht zu anständig um mehr zu verdienen? Müßte nicht dieses ganze System kassenärztlicher Vereinigungen weg? Aber dann wird uns statt dessen natürlich nur die Diktatur der Krankenkassen angeboten, stirbt man nun besser an Pest oder an Cholera?
Stand ja heute früh wieder Einiges drin in der Zeitung!

Meister 28.07.2009, 10.51 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wahlstreet2

Bei Wahlstreet scheint es genauso zu laufen wie vor 4 Jahren, man kauft und verkauft Aktien, mit denen man auf das Bundestagswahlergebnis spekuliert. Man kann auch auf Bundeskanzler und auf Koalitionen spekulieren.
Es ist ganz amüsant, vor allem weil die Kurse natürlich die Stimmung im Lande wiederspiegeln.
Allerdings hatte die Sache vor 4 Jahren den Nachteil, dass eigentlich die bekannten Umfragewerte abgebildet wurden und die Überraschung am Wahltag hier vorher auch nicht zu sehen war. Mal sehen, ob sich diesmal das etwas anders darstellt. Theoretisch sollte sich nicht die Umfrage, sondern das Ergebnis abbilden.

Meister 25.07.2009, 11.20 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Schweine in Panik?

Wenn  man die heutige Zeitung so ansieht, dann hat man den Eindruck, dass sie langsam kommt, die Schweinegrippenpanik.
Da sind doch die Fälle in Berlin innerhalb eines Tages "hochgeschnellt"!
Kein Wunder, wenn man testet, wird man auch finden.
Wie Schuppen fällt es mir von den Augen: die Sommerferien sind ausgebrochen, wie eine Massenseuche, und eins der Hauptsymptome ist die Medienebbe, auch Saure-Gurken-Zeit genannt. Haben die Medien jetzt ihr Sommerthema gefunden? Panikmache über Schweinegrippe? Fehlt eigentlich nur noch ein toter Vogel, um daraus ein Riesenevent zu machen.
Ich sehe da die ganze Zeit übrigens eine Karikatur vor mir, die ich leider zu unbegabt bin zu zeichnen: da steht einer mit Kittel und Mundschutz am Ufer, schaut mit dem Fernglas übers Meer und meldet in sein Händi: "Alles im Griff. Kein Schwein lässt sich blicken!" Während hinter ihm im Bild der ganze Strand mit fröhlichen Schweinen bevölkert ist.

Meister 16.07.2009, 10.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sebastian Haffner zum 20.Juli

Sonntags gibt es im Tagesspiegel jetzt immer eine Seite, die ein bestimmtes historisches Ereignis beleuchtet, neulich war es der Aufstand der Schillschen Offiziere 1809, heute ging es um Sebastian Haffners Beleuchtung des 20. Juli 1944. Natürlich hat man das alles schon mal gehört, aber gerade die Bewertung der Zusammenhänge ist interessant. Stuafnebberg spielte natürlich ein extremes Vabanquespiel, das nur scheitern konnte, aber es waren dann aber auch wieder Kleinigkeiten, die zum Scheitern führten. Dass er damit die gesamte Opposition mit sich in den Abgrund gerissen hat, wie Hafner mein, klingt so, als habe er eine Mitschuld daran gehabt, das muß man zurückweisen. Aber ein Satz bleibt hängen: "Das Regime mordete jetzt nur noch, um nicht überlebt zu werden."
Natürlich haben nach Kriegsende viele Leute gefehlt, die dem Land wieder hätten auf die Beine helfen können, aber tot war. Trotzdem darf man die Frage stellen, ob sich an der Nachkriegsgeschichte etwas geändert hätte, wenn die Opposition überlebt hätte?
Zumindest  in dem Sinne, dass man besser nichts gemacht hätte, um zu überleben, und nach dem Kriege bereit zu stehen, würde es falsch werden. Denn man hätte ziemlich belämmert dagestanden, wenn man gesagt hätte, wir haben nichts gemacht, damit wir jetzt was machen können. Aber das ist ein sehr altes Dilemma.
Die Jahre mit 4 und die Jahre mit 9 sind in der deutschen Geschichte sehr stark vertreten, deshalb gibt es in diesem Jahr so viele runde Jahrestage.

Meister 12.07.2009, 19.40 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Arme Kinder von Schwerin ?

Normalerweise kommentiere ich ja keine Fernsehkrimis, aber der "Polizeiruf" von gestern Abend macht eine Ausnahme. Es werden noch Wetten angenommen, ob Drehbuchschreiber und Regisseur aus dem SED-Altersheim im "Tal der immer noch Ahnungslosen" kommen. Nicht nur dass die heutige Wirklichkeit in Meckpomm mit den düstren Farben der Nachkriegszeit gemalt wird. Hungrige Kinder, deren verzweifelte Väter von der bösen kapitalistischen Gesellschaft in die Kriminalität getrieben werden, die es natürlich nicht gerne sehen, wenn ihre Kinder klauen gehen, dann aber die geklaute Jacke selber als Geburtstagsgeschenk für die frierende, verhärmte Mutter benutzen. Die Polizei hat natürlich Verständnis für die Notlagen der Menschen, ißt selbst nur Kuchenreste, und wenn der Kommissar nicht genug Verständnis für die hungernden Massen aufbringt, dann hat er immer noch seinen eine Armensuppenküche betreibenden Vater, der im Stil eines Agitprop-Opis richtig gegen die Reichengesellschaft loslegen darf.
Zusätzlich wird auch noch der latente Fremdenhaß in Ostdeutschalnd bedient: die deutschen Kriminellen sind natürlich alle Ehrenmänner, die von den Verhältnissen zum Klauen getrieben werden, während die Russen und Polen die gewissenlosen Verbrecher sind, die ohne Gnade Komplizen morden und saubere deutsche Kinder entführen, um ihre Eltern zum Verbrechen zu erpressen. Es passt alles zusammen in "Polizeiruf Meckpomm", man fragt sich nur, wo in aller Welt mag dieses Land liegen? Sicher irgendwo im Osten, in Polen vielleicht, oder nahe Moskau?
Wer ist eigentlich für die Ausstrahlung von so etwas verantwortlich? Das geheime Politbüro der SED-Linken? Hat die Doppelspitze Iljitsch und Oskar Bonaparte das abgenickt. Ist es die offizielle Propagandalinie oder die inoffizielle Zersetzungslinie?
Man sieht: Fragen über Fragen und die Antwort ist natürlich : den Soli abschaffen wird in den nächsten Jahrzehnten nicht möglich sein.

Meister 29.06.2009, 10.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL

wa? - hein?

Die fransösische Gastkolumnistin im  Tagesspiegel schreibt heute einen langen Artikel über das berlineske >, wa!(?)<. Schon lesenswert, auch durchaus richtig, dass das >, wa?!< mehr >!< als >?< ist und die mnachmal nicht ganz untergründige belinische Aggressivität transportiert.  Damit unterscheidet es sich deutlich vom >gell<. Aber die Franzsosen sollten sisch nischt so aufblasèn, ihre Schpraché iszt auch nur vordergrundisch öflisch, und das "hein" kann genauso rüber kommen wie das >wa<, besonders wenn es mit anschwellender Lautstärke "hää!" ausgesprochen wird.

Meister 20.06.2009, 17.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Totengräber der Theokratie

So titelt der Tagesspiegel heute und tirfft den Nagel auf den beturbanten Kopf. Wenn ein Religionsführer die Wahrheit, die er sicher genau kennt so auf den Kopf stellt, dann lügt er. Wenn er so lügt, wird das Gott nicht gefallen, denn der kennt auch die Wahrheit. Und es wird auch den Menschen nicht gefallen, denn sie bemerken, dass er lügt. Er hat sich als gewöhnlicher Religionsverbrecher entlarvt.

Meister 20.06.2009, 11.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Yeoman

Wenn ich schon beim Nachschlagen bin, kann ich auch mal nach einem anderen schillernden Wort schaun: >Yeoman< ausgesprochen "Yo-men lt. Wikidipedia.
Überraschender Weise ist die Bedeutung genauso schillernd widersprüchlich wie ich das Wort empfunden habe, da damit sowohl ein freier Mann und kleiner Landbesitzer als auch ein Diener und loyaler Abhängiger gemeint ist, nebenbei auch gute, loyale, fachgerechte   Arbeit oder einen der sie ausführt.
Man muß das wohl vor dem Hintergrund der englischen Geschichte und deren bis zumindest ins 20. Jahrhundert starken Hierarchisierung sehen: der Mann war kein Nichts, aber er war Diener der Herrschaft, die nahm nicht irgendwelchen Plebs. Bekanntestes Besipiel dafür ist eben der "Butler" der Herrschaften: Diener aber selbst voll blasiert.
Beste deutsche Übersetzung oder auch Umsetzung: der Unteroffizier, ausführender Lakai und zugleich Herr über 20 Mann und mehr.
Die englische Umsetzung zum führte  dann zur dritten (mittleren) Klasse von Latrinen im Felde, haben es die Deutschen je soweit gebracht?
Die positive Umsetzung in ein ähnlich schillerndes Wort haben wir im Australischen. Ein >Bloke< ist auch so ein unabhängiger, expertenartig agierender Typ, gibt´s männlich wie weiblich, wird am Liebsten in der Mehrzahl >Blokes< angewandt und  jeglicher Unterordnungscharkter geht ihm völlig ab.

Meister 18.06.2009, 13.19 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Mit Flugangstmache Geld verdienen




Da bringt ein amerikanischer Autor, der natürlich alles genau analysiert und alle möglichen Experten interviewt hat, ein Buch raus unter dem Titel "wer überlebt?" und kriegt damit gleich schöne Publizität und sicher auch fette Tantiemen.

Aber was macht er eigentlich?

Er erzeugt Flugangst und gibt billige Tipps Abstürze zu überleben, die mehr oder weniger darauf beruhen, dass man sich mit Gewalt durchsetzen soll, um aus der Maschine zu kommen. Die besten Chancen für schlanke junge Männer, die in der Nähe des Notausgangs sitzen und in den ersten 3 und letzten 8 Minuten des Fluges sich bereit machen, ihren Fluchtplan zu realisieren.

Dabei liegt andererseits das Risiko bei einem Flugzeugabsturz zu sterben für den Passagier bei 1 zu 60 Millionen, eine traumhafte Rate, wie ich finde.

Soll man also den Tipps dieses Angstmachers auf den Leim gehen und nahkampfgerüstet ins Flugzeug steigen?

Aus meiner Sicht soll man lieber zuhause bleiben, wenn man so denkt. Bei den oben zitierten Risikozahlen ist es doch eher angesagt sich entspannt der Schönheit des Fliegens zu widmen, als um sein armes Leben zu zittern. Umkommen kann man auch woanders, oft mit wesentlich schlechteren Risikowahrscheinlichkeiten. Und letztlich ist es doch so, auch wenn es trivial klingt, dass es schlicht Schicksal ist, wenn es einen trifft, wenn es kommen soll, dann kommt es.

Vielleicht sollte man andererseits mal die Streßwerte der Überlebenskämpfer in den Flugzeugen untersuchen: wer jede Landung zu einem Überlebenskampf hochstilisiert und seine Steinzeitreflexe anschmeisst, der könnte dem Infarkt oder Schlaganfall schneller näher kommen als der Rettung aus einem brennenden Flugzeug.

Meister 23.05.2009, 09.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Von Irrlichtern zu Geisterfahrern

Die Schulpolitik des Berliner Senats ist zur Geisterfahrerei verkommen. Auf der Spur, auf die er schwungvoll gesteuert hat kommen ihm 90% der Eltern frontal entgegen. Es ist ein Denkansatz für Geisterfahrer. wenn auch ein kühner, ihr Tun als >Reform< zu bezeichnen, schließlich könnte man bei uns ja auch den Linksverkehr einführen, und ist es nicht normal, dass einem bei einer wagemutigen Reform  zunächst alle frontal begegnen?
Als Konsequenz ihrer Reformpläne mit der Sekundarschule für alle, man kann auch sagen: Hauptschulzustände für alle mit neuem Namen, sollen jetzt in Berlin mindestens 10 Gymnasien überflüssig werden, die kann man dann natürlich schließen. Damit sie überflüssig werden, muss man ihnen aber zunächst den Zulauf abgraben, das tut man mit Verschärfung der Zugangsbedingungen, am Besten mit einem 2,0 Numerus clausus, damit die in der Grundschule sich schon mal richtig aufs Abitur vorbereiten können.
Außerdem soll man von Gymnasien nicht mehr zurück auf andere Schulen dürfen, das wird offenbar sogar schon praktiziert, damit kann man sicher einige Eltern abschrecken, ihre Kinder aufs Gymansium zu schicken.
Hintergrund der geplanten Maßnahmen gegen die Gymnasien ist es, die Schüler die Abitur machen wollen in die Senatseinheitschule zu zwingen. Da man sich offenbar nicht zutraut diese Schulen so auszustatten, dass sie attraktiv werden, muss man eben Zwang anwenden. Der Kern des Problems scheint mir darin zu liegen, dass sie nicht wissen, was sie mit den Problemschülern der Hauptschulen machen sollen, die jetzt schon zu Restschulen geführt haben und die natürlich auch die Einheitsschule zur Einheitsschule zur Einheitsrestschule machen können, indem sie vernünftigen Unterricht unmöglich machen und den Schulhof und Schule in ein Drogen- und Messerheldenrevier verwandeln. Es würde einiges kosten, diese Leute zu resozialisieren - ja, ich meine das wörtlich! Da ist es doch besser zu versuchen, diejenigen, die vor solchen Verhältnissen fliehen zurück zu zwingen, in der Hoffnung, dass die Rabauken dann wenigstens nicht in der Mehrheit sind. Kein Wunder, dass die Eltern dagegen sind, aber was macht das schon? Der Leitartikler im Tagesspiegel konstruiert da heute schon mal einfach einen Gegensatz zwischen Elterninteresse und Gemeinwohl, ist doch klar, dass das Gemeinwohl vorgeht, oder?
Besteht nur die Gefahr, man könnte auch >Hoffnung< dazu sagen, dass die große Masse der Eltern sich das nicht gefallen lässt und einige rot-braune Politikerköpfe wackeln. Bisher vertrauen die hohen Herrern in Berlin immer noch darauf, dass es in Berlin kein breites Bildungsbürgertum gibt und sie nicht die Schwierigkeiten kriegen können wie in anderen Bundesländern, wo Schulpolitik schon mal Wahlen entscheidet. Aber warten wir es ab, es sind doch hier nicht nur die bürgerlichen Bildungseltern betroffen, sondern alle, die wollen, dass ihr Kind eine vernünftige Schulbildung bekommt.
Was könnte man denn vernünftigerweise tun?
Zum einen sollte die Durchlässigkeit der Schulformen verbessert werden, sehr gute Leute aufs Gymnasium aufsteigen, nicht so streßfeste auf andere Schulformen zurückfallen können. Auch der Schulwechsel insgesamt sollte erleichert statt erschwert werden.
Zum Zweiten müssen die Schulen besonders die belasteten Schulen so ausgestattet werden, dass sie Erfolg haben können, dann werden auch mehr Schüler dort bleiben, aber Angst vor Übergriffen und Drogen sollten keinem Schüler zugemutet werden.
Zum Dritten müssten Maßnahmen entwickelt werden, wie man die Problemschüler beschulen kann, das könnte bis zur Zwangsinternaten gehen, für solche Schüler, die von zuhause nicht mehr ausreichend kontrolliert werden können. Wie wäre es mit einem Pilotintenat irgendwo auf der grünen Wiese in Brandenburg, weitr weg von der Stadt?
Alles kostet Geld, braucht aber vor allem politischen Willen.

Meister 17.02.2009, 10.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL